Zeltlager am Rannasee


Zeltlager

Metten. 24 Kinder und acht Betreuer der Wasserwacht haben sich zum Zeltlager an den Rannasee (Landkreis Passau) aufgemacht. Besonderer Höhepunkt des Aufenthalts war für die Kinder die Wasserrutsche am gegenüberliegenden Seeufer, welches mit dem Schlauchboot erreicht wurde. Den Abend ließ man am Lagerfeuer beim Lieblingsspiel "Die Werwölfe vom Düsterwald" gemütlich ausklingen. Drei gelungene Tage verbrachten die Mettener am See.

Deggendorfer Zeitung, 01.08.2015
 
Das sind Helden der Flutkatastrophe von 2013
Fluthelfermedaillen an die Helfer des Roten Kreuzes verliehen – Sibler: Logistische Meisterleistung

Fluthelfermedaille
An die Helfer der Hochwasserkatastrophe wurden Fluthelfermedaillen verliehen. Viele Gäste, darunter BRK Präsident Theodor Zellner, MdB Barthl Kalb und Staatssekretär Bernd Sibler, würdigten die Leistungen. - F.: Heigl
Deggendorf. Viele ehrenamtliche Einsatzkräfte haben bei der Flutkatastrophe 2013 unermessliche Hilfe geleistet. Im Rahmen eines Ehrenabends wurde an die BRK-Bereitschaften und Wasserwachten die Einsatzmedaillen "Fluthelfer 2013" des Bundes übergeben. BRK-Kreisbereitschaftsleiter Georg Höck und der Vorsitzende des Kreis-Wasserwacht Ludwig Helfrich konnten dazu im BRK-Haus an der Wiesenstraße viele Gäste begrüßen, darunter Staatssekretär Bernd Silber, MdB Barthl Kalb, BRK-Präsident Theo Zellner sowie die Bürgermeister Hermann Wellner (Deggendorf), Erich Schmid (Plattling), Raimund Nadolny (Hengersberg), Erhard Radlmaier (Metten), Thomas Habereder (Schöllnach) und Stefan Achatz (Bernried).

Höck gab einen Überblick über das damalige Einsatzgeschehen: 319 Ehrenamtliche der Wasserwacht, Bereitschaft und Bergwacht leisteten in der Zeit vom 3. bis 21. Juni 2013 zusammen 23526,5 Stunden. Staatssekretär Bernd Sibler lobte die herausragenden Leistungen der BRK-ler, die bei aller Professionalität auch Mitgefühl gezeigt hätten. Die Erinnerungen seien bis heute geblieben, besonders bei den Betroffenen. "Nur ein Zeichen der Anerkennung ist die Einsatzmedaille, die stets an die logistische Meisterleistung der Helfer erinnern soll", sagte Sibler.

"Zwei Jahre danach kann keine nüchterne Bilanz gezogen werden, weil die Ereignisse noch in den Köpfen verankert sind", sagte BRK-Präsident Theo Zellner. Er bedankte sich für die ehrenamtliche Hilfsbereitschaft und die dahinter steckende Logistik. Die Politik habe dies erkannt und eine Arbeitsgemeinschaft "Bevölkerungsschutz" mit Unterstützung des BRK gegründet. Zellner lobte weiter, dass sich das BRK nun bei der Flüchtlingshilfe engagiert und die Helfer da sind, wenn sie gebraucht werden. Einen Appell richtete der Präsident an die Politik und Wirtschaft, dafür zu sorgen, dass Arbeitnehmer so lange von der Arbeit entbunden werden, so lange sich deren unentgeltlicher Einsatz hinzieht. Im Anschluss wurden die Fluthelfermedaillen überreicht.

Bereitschaft Außernzell: Max Erdl, Fabian Penzenstadler, Christian Witzko und Tobias Wünschig.

Bereitschaft Deggendorf: Nicole Achatz, Otto Bauer, Manfred Brand, Josef Dachs, Anke Dreßler, Jennifer Ernst, Christine Fischer, Thomas Foraita, Rosemarie Göstl-Reisch, Anna Götte, Christian Gürster, Georg Höck, Stefan Koller, Waltraud Kraus, Walter Loichinger, Alexandra Ludewig, Eva Ludwig, Ronny Mergner, Markus Mühlbauer, Gerd Mühlehner, Ben Pangerl, Bernhard Ranzinger, Dominik Reichmann, Nico Roming, Bernd Scholz, Stephanie Schräder, und Patrick Sommerwerk.

Wasserwacht Deggendorf: Daniela Bierl, Peter Bressler, Benjamin Eder, Rainer Irlesberger, Bernd Jäckel, Dominik Jäckel, Marco Jäckel, Patrick Jäckel, Denise Lehmann, Oliver Reichel, Frank Wallner, Thomas Wanninger und Gerhard Wilfling.

Bereitschaft Hengersberg: Josef Bergmann, Rudolf Biebl, Daniel Ehmann, Andreas Forster, Evelyn Glashauser, Anna-Maria Höck, Karl-Heinz Junghanns, Rita Schuster und Alois Zitzelsberger.

Wasserwacht Hengersberg: Daniel Böhm, Philipp Gerstner, Caroline Götz, Evelyn Hüttlinger, Sylvia Koch, Walter Oswald, Samuel Reichmann, Christian Reisinger, Roland Schreib, Josef Wagner, Johann Waldbauer, Korbinian Waldbauer und Sabine Wittmann.

Bereitschaft Neßlbach: Simone Bernhard, Peter Hartl, Werner Hartl, Petra Kloiber, Hugo Ritzinger, Verena Schnabl, Anton Spiethaler, Sybille Stürzer und Monika Weinzierl.

Bereitschaft Schöllnach: Andrea Baier, Johannes Schießl und Stefan Zellner.

Wasserwacht Metten: Heinz Berchtold, Rudi Ertl, Liesa Hartl, Christopher Helmbrecht, Raphael Horndasch, Martin Plötz, Helmut Pongratz, Roland Schönberger, Michael Schwarzmüller, Johann Staudinger, Kathrin Steudinger, Stefan Staudinger, Maximilian Weinhart und Rainer Würzinger.

Bereitschaft Plattling: Franz Berghammer, Helga Berghammer, Alex Bobb, Claudia Ertl, Manuell Plattner, Rebecca Rath, Alfons Reiter, Nikolaus Scherer, Björn Schülke, David Spranger, Michael Stirner, Kai Weiss, Alfred Wendt, Arnold Wotsch, Roland Mittelhammer, Ruth Neubauer, Maria Roiß, Stefan Rutschitschka, Daniel Schmidkonz, Oliver Wernicke, Rainer Zacher und Marco Zellner.

Wasserwacht Plattling: Fritz Apfelbeck, Julia Aschenbrenner, Daniel Berghammer, Korbinian Breit, Sabine Gietzke, Sebastian Hagl, Martin Halser, Ludwig Helfrich, Patrick Kroker, Stephan Kröll, Hermann Schattenkirchner jun., Josef Stockner, Michael Stockner, Michaela Tauer und Jürgen Tauer.

Bereitschaft Osterhofen: Eva-Maria Altschäfl, Max Angermeier, Johanna Apfelbeck, Tina Baier, Florian Brumm, Michael Domke, Harald Filip, Anna Frammelsberger, Katharina Fröhler, Romana Hierer, Sven Hoppe, Erwin Kaupa, Kai Kellermann, Jan Kolbeck, Daniela Kröll und Sebastian Meier.

Wasserwacht Osterhofen: Bettina Eder, Klaus Eder, Roland Herden, Eva-Maria Krätzig, Dr. Richar Lauerer, Jochen Seidl, Erhard Skoda, Peter Wagner, Rudi Weileder, Andreas Weitl, Karsten Wirler und Selina Wirler. - hg

Deggendorfer Zeitung, 22.06.2015
 
Ehrenamt lässt sich nicht verordnen


Neujahrsempfang
Sie sind Ansprechpartner für Jugend & Co: Die beiden Marktgemeinderäte Gerald Eckmeier und Wolfgang Moser. - Foto: Grimsmann
Metten. "Wie arm wären wir, wenn wir sie alle nicht hätten": Mit diesen Worten brachte es Bürgermeister Erhard Radlmaier auf den Punkt: Er lobte in der Vereinsvertreterversammlung und beim Empfang der Jugendbetreuer das wichtige Engagement in den 33 Vereinen der Marktgemeinde. Alleine zwölf davon gestalten das Mettener Ferienprogramm, gemeinsam mit sechs Privatpersonen.

Dabei gehe es um mehr als um reine Beschäftigung der Kinder. Dabei werde Orientierung gegeben, Wissen vermittelt, Fähigkeiten gefördert und soziale Kompetenz gelebt und geschult. Dabei betonte Bürgermeister Radlmaier nicht nur den zeitlichen Einsatz. "Wenn dann und wann das Budget nicht ausreichend bemessen ist, legen Sie sogar aus eigener Taschen so manchen Euro drauf." Mit ihrer optimalen Jugendarbeit, die sich in den vielen Angeboten der Mettener Ferienfreizeiten zeige, helfen die Vereine den Eltern, die Schulferienwochen für den Nachwuchs zu organisieren. "Attraktive Vereine machen auch unsere Marktgemeinde interessant, veranlassen möglicherweise den einen zum Zuzug oder bewegen den anderen zum Bleiben", sagte Radlmaier. Vereine und deren verlässliche Arbeit steigern die Lebensqualität vor Ort. Sie tragen schließlich dazu bei, dass Metten sich liebens- und lebenswert zeigen könne.

"Je früher ich einen Jungen, ein Mädchen an einen Verein binden kann, umso besser steht es für unsere Zukunft", sagte Wolfgang Moser. Er übernimmt ab 2015 gemeinsam mit Marktgemeinderat Gerald Eckmeier die Aufgaben der Jugendbeauftragten. "Ehrenamt lässt sich nicht verordnen – das wäre sogar kontraproduktiv", betonte Radlmaier.

Am Ferienprogramm aktiv beteiligt sind Jürgen Grill, Evelyne Jende-Fischl, Martin Jensen, Günter Lernbecher, Andreas Moser und Birgit Scheunemann, Angebote gibt’s bei der FF Berg, TSV Metten, Wasserwacht Metten, Frauengruppe Berg, Pfarrgemeinderat Metten, Gartenbauverein Metten, Reservistenkameradschaft, Förderverein d. Abt-Utto-Grundschule, SSG Metten e.V., Bund Naturschutz in Bayern e.V. Ortsgruppe Bernried-Metten-Offenberg, Klosterschützen Metten, Krieger- und Reservistenkameradschaft von 1871 e.V.

Deggendorfer Zeitung, 04.02.2015
 
Frühjahrsputz tat Not


RamaDama

Metten. Die Marktgemeinde hatte die Vereine von Metten und Berg aufgerufen, Müll auf Straßen, Plätzen, Gehwegen, in Anlagen und an der Donau aufzusammeln. Die Aktion, an der sich 44 Leute beteiligten, war recht erfolgreich. In Metten waren dabei die EC-Stockschützen, Klosterschützen, Reservistenkameradschaft, SSG-Handballer, TSV und die Wasserwacht. In der Ortschaft Berg waren die dortige Feuerwehr und die Frauengruppe im Einsatz. Besonders fleißig waren die Kinder, welche eine Menge Abfall von Wegrändern, aus dem Gebüsch oder vom Donauufer bargen. Mit Befremden wurde beim Einsammeln festgestellt, dass so mancher Hundehalter beim Gassigehen zwar eine Plastiktüte zum Einsammeln der Hinterlassenschaft des Vierbeiners dabei hat, das volle Tütchen aber dann in die Sträucher wirft. Gefunden wurden auch mehrere Autoreifen, Eisenteile, Kassetten und Tonträger, jede Menge Flaschen, Dosen, Tetra-Verpackungen und anderer Abfall. Alles zusammen reichte aus, um den am Rathausplatz bereitgestellten großen Container zu füllen. Als Arbeiter und Transporteure mit dem Gemeindefahrzeug betätigten sich Bürgermeister Erhard Radlmaier und Stellvertreter Wolfgang Paukner, die allen Helfern für den freiwilligen Einsatz für ein sauberes Ortsbild dankten. Der Markt spendierte nach getaner Arbeit Wurstsemmeln und Getränke. Eine zweite Aktion wurde für Herbst angekündigt. - ba/F.: Bachmeier

Deggendorfer Zeitung, 26.03.2014
 
Hochwasser verlangte Wasserwacht alles ab


Mannschaft über mehrere Tage rund um die Uhr im Einsatz – Motor des Einsatzboots kaputt

Jahreshauptversammlung

Verdienten sich beim Hochwasser und teils über Jahrzehnte bei der Wasserwacht Auszeichnungen: Mitglieder der Ortsgruppe Metten mit Stefan Staudinger (vorne links) sowie BRK-Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl (hinten links), stellvertretendem Vorsitzenden Christopher Helmbrecht (3.v.l.), Wasserwacht-Kreisvorsitzendem Ludwig Helfrich (4.v.l.), Bürgermeister Erhard Radlmaier (5.v.l.), Martin Plötz (2.v.r.) und BRK-Kreisvorsitzendem Bernd Sibler (r.). - Foto: Jenner

Metten. Zum Junihochwasser im letzten Jahr war die Ortsgruppe Metten der Wasserwacht besonders stark gefordert, allerdings erwies sich in diesen Tagen die gute Ausbildung als sehr wirkungsvoll. Zur Jahreshauptversammlung in der Hütte des Gasthauses "Zum Kloster" resümierte der Vorsitzende insgesamt über ein arbeitsreiches Jahr und die Grußworte zeigten eine gute Kooperation und Vernetzung mit der Wasserwacht im Kreis, mit anderen Hilfsorganisationen, mit dem BRK als Dachorganisation sowie mit der Gemeinde Metten.

Geehrt wurden langjährige Mitglieder sowie einige Aktive, die beim Hochwasser im vergangenen Jahr Großartiges geleistet haben.

In der Statistik ging Ortsgruppenleiter Martin Plötz auf eine vergleichsweise niedrige Zahl an geleisteten Einsatzstunden ein. Dies sei den wenigen Freibaddiensten sowie dem Ausfall des Badfestes zu verdanken, beides Konsequenzen aus dem Junihochwasser. Grundsätzlich seien die Dienste der Wasserwacht nicht nur Boot fahren, Menschen retten und Tauchtraining, sondern es stecke viel Zeit in Organisation sowie den Bereitschaftsdiensten.

Das Häuschen der Wasserwacht an der Donau sei von der Flut betroffen gewesen. In Eigenregie, um enorme Kosten zu sparen, hätten Mitglieder Fliesen, Putz und Estrich entfernt und wieder neu verlegt, um pünktlich zum Saisonstart neu zu beginnen. Auch der Bootssteg sei mit eigenen Mitteln renoviert worden und soll die Einsatzbereitschaft sicher stellen. Hier hob Plötz die gute Zusammenarbeit mit dem Bademeister des Freibads sowie mit dem Kreisverband und der Gemeinde Metten hervor. Größer, aber lösbar sei das Problem mit Neoprenanzügen und -handschuhen und am schwierigsten das restaurierte, aber schwimmfähige Boot sowie der defekte Motor. Letzterer sei 14 Tage am Stück in Fischerdorf in Betrieb gewesen, am Ende heiß gelaufen und damit kaputt. Plötz sieht den privaten Ersatz nur als Übergangslösung.

Stefan Staudinger, technischer Leiter der Ortsgruppe, referierte über eine ganze Reihe an Übungen sowie Rettungseinsätzen im abgelaufenen Vereinsjahr. Für eine Eisrettungsübung mit Schlitten sowie mit Eistauchern waren einige Voraussetzungen notwendig. "Besonders die Tauchübung unter dem Eis ist für einen Taucher nicht ganz ohne", so Staudinger. Kurz vor dem Hochwasser habe"Das war eine Spitzenleistung in der Not" die Wasserwacht eine Gruppe von Surfern aus der Isar bei Plattling gerettet, später und mit schwerem Gerät noch deren Pkw. Während des Hochwassers sei über mehrere Tage die gesamte Mannschaft im 24-Stunden-Einsatz gewesen, um die Menschen und Tiere zu retten. "Ein heikles Thema war dabei die Sicherung der Gastanks." Insgesamt seien mit dieser Aktion über 1400 Arbeitsstunden zusammengekommen, "eine ganz schöne Hausnummer". Staudinger berichtete auch über eine ganze Reihe an Vermissten in der Donau und in der Schauflinger Asklepios-Klinik.

Das Hochwasser habe auch in die Kasse der Ortsgruppe ein großes Loch gerissen, so Kassier Andreas Müller. "Das Badfest ist ins Wasser gefallen und die Mitgliederzahlen sind leider rückläufig."

Die Jugendleiterinnen Kathrin Staudinger und Liesa Hartl verbanden in zwei Gruppen Spaß und Training miteinander. Eine wichtige Aufgabe sei auch, die Jugend an den Freibaddienst heranzuführen.

Bürgermeister Erhard Radlmaier war voll des Lobs für die Wasserwacht. "Gut organisierte Kräfte bewirkten beim letzten Hochwasser eine große Macht gegen das Unheil. Das war eine Spitzenleistung in der Not."

Ludwig Helfrich, Vorsitzender Leiter der Kreiswasserwacht, kommentierte die genannte Notzeit mit den Worten: "Die Situation war nicht einfach und die psychische Belastung hoch, aber ihr habt euch den Respekt in der Bevölkerung erworben." Die Nacharbeit laufe noch und Helfrich sagte einen neuen Motor für das Rettungsboot zu. Staatssekretär Bernd Sibler sprach in seiner Funktion als BRK-Kreisvorsitzender. Dem Rettungsbereich der Mettener Wacht sei ein großer Rahmen gesteckt. Die Mitglieder hätten eine entsprechend große Leistung erbracht. Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl benannte dazu 6000 Einsatzkräfte, die insgesamt 24000 Stunden im Einsatz gewesen seien.

Der Vorstand ehrte mehrere Mitglieder, die seit bis zu 30 Jahren aktiv bei der Wasserwacht tätig sind. Mit einer Ehrennadel des Freistaats wurden Mitglieder geehrt, die sich im Rahmen der Katastrophenhilfe verdient gemacht haben. Fluthelfernadeln wurden überreicht an Martin Plötz, Stefan Staudinger, Johann Staudinger, Rainer Würzinger, Heinz Berchtold, Michael Schwarzmüller, Tobias Vogl, Maximilian Weinhart, Helmut Pongratz, Raphael Horndasch, Liesa Hartl, Korbinian Hartl, Evelyn Staudinger, RolandSchönberger, Gabi Schönberger, Kathrin Staudinger und Thomas Zach.

Für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt wurden Michael Schwarzmüller und Andreas Müller sowie Dr. Katharina Plötz für 20 Jahre.

Deggendorfer Zeitung, 22.03.2014
 
Caverion dankt seinen Fluthelfern mit Schecks


Spende Caverion

Der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Florian Seidl (l.), Martin Plötz von der Wasserwacht-Ortsgruppe Metten (M.) und zweiter Vorsitzender Stefan Berger von der Fischerdorfer Feuerwehr (2.v.r.) freuen sich über die Spende von Caverion, die Geschäftsführer Johann König (2.v.l.) und Betriebsratsvorsitzender Herbert Eberhardt (r.) überreichten. - Foto: Binder

Fischerdorf. Nicht nur das Firmengebäude von Caverion war von der Flut schwer betroffen. Auch Mitarbeiter der in Fischerdorf 400 Mann starken Firma hat’s erwischt: 14 Familien im Deggendorfer Stadtgebiet und weitere vier in Dresden stecken zum Teil noch mitten im Wiederaufbau. Ihnen und allen Helfer-Organisationen sagt Caverion jetzt mit Geldspenden Danke.

Während das Firmengebäude wieder hergerichtet wurde – inzwischen sind der Eingangsbereich und das gesamte Erdgeschoss wieder so schön wie vor der Katastrophe – waren die Mitarbeiter auf drei Orte ausquartiert: ins alte Telekom-Gebäude in der Amanstraße, ins ITC in der Ulrichsberger Straße und ins Gebäude der Malteser-Dienststelle in der Graflinger Straße. "Am 4. Juni wurden wir evakuiert", erinnert sich Geschäftsführer Johann König. "Ich durfte morgens um kurz vor acht schon nicht mehr hinein." Das Wasser stand bald 1,60 Meter hoch und hat in den Erdgeschoss-Büros sowie in den Werkstätten Totalschaden angerichtet. Zuerst habe man überhaupt nicht gewusst, wie es weitergeht. Johann König: "Dann folgte eine Welle der Solidarität, die ihresgleichen sucht."

Solidarisch zeigte sich auch Caverion selbst. Bundesweit wurden bei den Mitarbeitern Spenden gesammelt, und 77000 Euro kamen zusammen. Genauso viel legte die Firma noch einmal drauf. Mit den 154000 Euro wurden zunächst die 18 Familien von Mitarbeitern unterstützt, die zuhause mit den Folgen der Flut zu kämpfen haben.

Aber auch den Helfern, die Caverion zur Seite gestanden sind, will der Betrieb seinen Dank zeigen. Jeweils 540 Euro bekommen haben die Feuerwehren Deggendorf, Fischerdorf und Natternberg, das BRK Deggendorf, die Wasserwacht Metten, die mit Booten ausgeholfen hatte, der TSV Natternberg, auf dessen Gelände der Hubschrauber landen durfte, mit dem noch während der Flut das Arbeitsmaterial aus den oberen Stockwerken geholt worden ist, sowie der Kreisjugendring, der die betroffenen Mitarbeiter in seinem Sachspendenlager mit dem Nötigsten versorgt hat.

TSV und FF Natternberg hatten die Spende bereits bekommen, die übrigen fünf Einrichtungen nahmen sie gestern entgegen. Der stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführer Florian Seidl, Martin Plötz von der Wasserwacht-Ortsgruppe Metten, zweiter Vorsitzender Stefan Berger von der Fischerdorfer Feuerwehr und der stellvertretende Vorsitzende der Deggendorfer Feuerwehr, Bernd App, nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang durch die renovierten Räume von Caverion.

Diese können übrigens auch interessierte Mädels am Girls Day kennenlernen, der heuer bundesweit am 27. März stattfindet. Jedes Jahr können Schülerinnen am Mädchen-Zukunftstag in typisch männliche Berufe hineinschnuppern – und auch Caverion nimmt heuer wieder 15 Interessierte auf. Sie lernen die Berufe Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Elektroniker für Betriebstechnik und Technischer Systemplaner der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik kennen. Es sind dafür nur noch wenige Plätze frei. Anmeldung unter www.girls-day.de.

Deggendorfer Zeitung, 01.03.2014
 
84-jähriger tot im Weiher


Tot im Weiher

Der Rettungshubschrauber landete in der Nähe des Weihers. Die Reanimation blieb erfolglos, der Mann war tot, als er aus dem Weiher geborgen wurde Foto: Hahne

Otzing. Nur noch tot konnte gestern am späten Nachmittag ein 84-jähriger Otzinger aus einem Weiher zwischen Lailling und Karlshof geborgen werden. Ein Passant hatte ihn im Wasser treibend entdeckt. Der Rettungshubschrauber wurde angefordert, die Feuerwehren Otzing, Lailling und Plattling wurden alarmiert sowie die schnellen Einsatzgruppen der BRK Wasserwachten Plattling und Metten und das BRK. Schnell waren viele Schaulustige gekommen. Da die Ursache nicht eindeutig war, übernahm die Kripo die Bearbeitung des Todesfalls. - cat

Deggendorfer Zeitung, 15.02.2014
 
Ausbildungswochenende im Burgsteinhaus


Burgsteinhaus2013
Metten. Ein Ausbildungswochenende mit viel Wissenswertem und jeder Menge Spaß stand für die Jugend der Wasserwacht im Burgsteinhaus auf dem Programm: 25 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren absolvierten mit sieben Betreuern ein umfangreiches Programm, zu dem auch viele Spiele gehörten. Bei der Ausbildung erfuhren die Kinder viel über Knochenbrüche und lernten das richtige Verhalten bei der Rettung kennen. Auch die Herz-Lungen-Wiederbelebung stand auf dem Programm. Der Ausgleich zur Theorie war eine Schnitzeljagd durch den Wald, bei der Erste-Hilfe-Wissen und Geschicklichkeit gefordert waren. Eine Nachtwanderung durch den Wald durfte auch nicht fehlen. Viel Lob gab es wieder für das Küchenteam mit Josef Hartl sowie Gabi und Roland Schönberger. - cho

Deggendorfer Zeitung, 19.12.2013
 
Wanderpokal für den besten Wassersportler


Schwimmwettbewerb der Kreiswasserwacht im Hallenbad 60 Teilnehmer aus fünf Ortsgruppen in den Staffeln

Schwimmwettbewerb2013
Wer ist am Schnellsten: Eine große Welle schoben die Luftmatratzenstaffeln vom Start weg. F.: Kufner

Osterhofen. Ganz schöne Wellen haben über 60 Kinder und Jugendliche am Samstag im Hallenbad Osterhofen geschlagen: Sie kämpften im Schwimmwesttbewerb der Kreiswasserwacht um den Wanderpokal, den Kreisjugendleiter Fritz Apfelbeck für schwimmerische Leistungen ausgelobt hat. Die Trophäe holte sich heuer die zweite Gruppe der Ortsgruppe Deggendorf.
Bereits vor zehn Jahren gab es einen Schwimmwettbewerb für den WW-Nachwuchs. Wettbewerbsleiter Fritz Apfelbeck rief das Wettschwimmen heuer wieder ins Leben, um den Kindern Gelegenheit zu geben, sich kennenzulernen und im sportlichen Umgang zu üben. Die Teilnehmer waren acht bis 16 Jahre alt und stammen aus den fünf Ortsgruppen der Wasserwacht im Landkreis.
Die jungen Sportler traten in Staffeln an, die bei Balltransport, Tauchen, Rettungs- und Transportschwimmen nach Punkten jagten. Ein besonderer Spaß war die Luftmatratzenstaffel. Ein zweiter Wettkampfteil mit Fragen zur Ersten Hilfe schloss sich an.

Schwimmwettbewerb2013
Die Sieger der drei Stufen des Wettbewerbs. F.: Apfelbeck

Im Rettungszentrum fand die Siegerehrung statt. Kreisvorsitzender Ludwig Helfrich dankte der Stadt Osterhofen, dass sie das Hallenbad zur Verfügung stellte, den vielen Helfer und der Ortsgruppe Osterhofen für die Ausrichtung. Bereits am frühen Morgen werkelte ein Team um Ortsvorsitzenden Jochen Seidl und Jugendleiterin Bettina Eder im Hallenbad.
Die Wertungen der Stufen I bis III im Überblick: In der Stufe I (8-10 Jahre) wurden die Plattlinger mit 10 879 Punkten Sieger, gefolgt von den Ortsgruppen Osterhofen (10 451 Punkte) und Deggendorf (10 031 Punkte). Sieger der Stufe II war die Ortsgruppe Osterhofen (11 968 Punkte) vor der ersten (10 832 Punkte) und der zweiten Mannschaft (9917 Punkte) der Ortsgruppe Deggendorf. Die OG Osterhofen gewann auch in der Stufe III mit 11 278 Punkten vor der Ortsgruppe Deggendorf (10 845 Punkte) und der OG Plattling (10 561 Punkte). mik

Osterhofener Zeitung, 13.11.2013
 
Hilfe für die Fluthelfer



Fluthelfer2013


Osterhofen. Die Hochwasserkatastrophe in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands hat große Hilfsbereitschaft ausgelöst. Die Allianz bedankte sich bei den unermüdlichen Helfern der Flutkatastrophe mit einer Spendenaktion: Hilfe für die Fluthelfer! Durch die große Spendenbereitschaft konnten mehr als eine halbe Million Euro gesammelt und an über 500 Organisationen verteilt werden. Die Allianz AG und die Mitarbeiter der Abteilung SAS Kraftschaden unterstützen die BRK-Wasserwacht Ortsgruppe und die Freiwillige Feuerwehr Metten mit einer Spende in Höhe von jeweils 1000 Euro bei der Anschaffung neuer Ausrüstungsgegenstände. Am Mettener Donauufer übergab Andreas Müller (l.), Kfz-Sachverständiger der Allianz in der Region Deggendorf, jeweils 1000 Euro an die BRK-Wasserwacht und die Freiwillige Feuerwehr. "Es ist beeindruckend, mit wie viel Solidarität und persönlichem Engagement die Männer und Frauen der Wasserwacht und Feuerwehr bei der Hochwasserbekämpfung geholfen haben. Diese Leistung konnte viel Leid und Schaden verhindern", sagte Andreas Müller bei der Überreichung der Spende an Wasserwacht-Ortsgruppenleiter Martin Plötz (r.) und Feuerwehrkommandant Hans Hartl (M.). - cho/Foto: Holler

Deggendorfer Zeitung, 23.09.2013
 
23 Kinder freuen sich über das Seepferdchen

Metten. Optimale Bedingungen herrschten heuer beim Schwimmkurs der Wasserwacht, an dem sich 50 Kinder beteiligten. Die elf Ausbilder der Ortsgruppe hatten sich zum Ziel gesetzt, den Kindern in zwölf Unterrichtseinheiten die Angst vor dem Wasser zu nehmen und den jungen Kursteilnehmern beizubringen, kurze Strecken selber zu schwimmen, damit die Kinder bei einem unvorhergesehen Sturz ins Wasser selbstständig den Beckenrand erreichen können. 23 Schwimmanfänger schafften das Abzeichen "Seepferdchen", das einen Sprung vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen sowie das Tauchen nach einem Ring beinhaltet. Bei den restlichen Kindern fehlten teilweise nur noch wenige Meter Schwimmstrecke bis zum Seepferdchen. Die Eltern wurden angehalten, mit ihren Kindern weiter zu üben, damit die erlernten Fähigkeiten weiter verbessert werden können. Außerdem wurden alle Kursteilnehmer eingeladen, beim Wasserwachttraining im Freibad Metten jeden Mittwoch um 17.30 Uhr mitzumachen. Seit Bestehen der Wasserwacht Metten wurden bisher rund 1850 Schwimmanfänger in Schwimmkursen unterrichtet.

Metten, 01.09.2013
 
Viel Spass beim Zeltlager

Metten. Ein aufregendes Wochenende haben 23 Kinder der Wasserwacht mit sieben Betreuern auf dem Zeltplatz am Rannasee nahe Österreich erlebt: Nach der Ankunft bei strahlend schönem Wetter wurde der Platz erkundet und mit dem Aufbau der vielen Zelte begonnen. Nach dem Essen konnten sich die Kinder bei kleinen Spielen besser kennenlernen. Danach gings ans Lagerfeuer wo man den Tag mit dem Lieblingsspiel „Die Werwölfe vom Düsterwald“ ausklingen lies. Da der Wettergott es heuer sehr gut mit den Wasserwachtlern meinte wurde fast der komplette Samstag am Rannasee verbracht. Zuerst wurde eine Runde mit den Schlauchbooten gedreht, bevor man sich auf den Weg machte um die Rutsche auf der gegenüberliegenden Seite in Beschlag zu nehmen. Den Spass der Kinder hörte man bis auf die andere Seite des Sees. Am Abend saß man wieder beim Lagerfeuer gemütlich zusammen wo noch von den Kindern Maschmellows gegrillt wurden. Nachdem der Sonntagvormittag auch noch am See verbracht wurde, ging es nach dem Zeltabbau und dem Mittagessen auch schon wieder nach Hause.

Metten, 01.09.2013
 
Freibad-Jubiläum: Markt Metten macht mit

Metten. Am vergangenen Samstag hat das Freibad Metten aufgemacht (DZ berichtete). Weil heuer die weitläufige Erholungsanlage 40 Jahre alt wird, denkt auch der Markt Metten über eine Aktion zum Jubiläum nach. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Paukner, der am vergangenen Dienstag für den in Urlaub befindlichen Bürgermeister Erhard Radlmaier die Sitzung leitete, machte den Markträten zwei Vorschläge: "Wir könnten uns an die Wasserwacht dranhängen, die am 15. Juni ihr Badfest geplant hat, oder wir machen etwas mit dem Förderverein."
Markträtin Ingrid Leitgeb (CSU) war baff: Sie sprach von einem Paradoxon. Jedes Jahr zahle man weit über 100 000 Euro an Defizit im Freibad drauf und jetzt wolle man "nochmals Geld in die Hand nehmen. Ich verstehe das nicht", sagte sie und schmetterte den Vorschlag ihres Parteikollegen ab.
Offenberger mit ins Boot holen
Eine andere Meinung vertrat Marktrat Richard Schmid (SPD): "Ich finde es super, dass es das Freibad gibt, und plädiere dafür, dass wir uns an die Wasserwacht dranhängen sollten und damit auch ein Zeichen für die Badegäste setzen." Siegfried Degenhart (CSU) war ebenfalls der Meinung, dass "wir ein bisserl was machen müssen". Er sprach sich für eine Zusammenarbeit mit dem Förderverein aus. Aus den SPD-Reihen tauchte die Frage auf, was sich der Markt finanziell leisten könne. Pater Markus Haering (CSU) äußerte den Wunsch, zum Jubeljahr auch die Nachbargemeinde Offenberg mit ins Boot zu nehmen, deren Bürger vom Mettener Freibad profitierten.
Bürgermeister Paukner und die Verwaltung wurden beauftragt, sich mit dem Förderverein zusammenzusetzen. Angesprochen wurden zum gemeinsamen "Jubelfest" freier Eintritt, eine Tombola, Flyer und andere Überraschungen. Einig war sich das Plenum dahingehend, die Veranstaltung ins Ferienprogramm aufzunehmen.
- rb

Deggendorfer Zeitung, 17.05.2013
 
Eine Geburtstagstorte fürs Freibad


Saisoneroeffnung2013
Zum Start der Badesaison musste wegen der Eisheiligen nicht die Badehose, sondern eine warme Jacke eingepackt werden: "Zur Freibaderöffnung ist es immer kalt", haben die beiden Wasserwachtler Evelyn Staudinger und Sepp Hartl schon häufiger festgestellt. Bei zehn Grad Außentemperatur stießen etliche Führungskräfte der Wasserwacht mit Vizebürgermeister Wolfgang Paukner, Bademeister Bernhard Bielmeier, Rettungsschwimmer Florian Seidenstücker, Freibadförderer Uwe Schmidt und treue Stammgästen auf eine gute Saison an.
Zum 40-jährigen Bestehen hat der Förderverein eine Jubeltorte im Schwimmbeckenformat spendiert, die man sich in geselliger Runde schmecken ließ, während Rudi Ertl und Dauergast Heinz Hofmarksrichter tatsächlich das Anspringen der Saison wagten, und Stammgast Werner Dietrich als einziger Abgehärteter bei circa 16 Grad Wassertemperatur ungerührt seine gewohnten Bahnen absolvierte. Die Freibadcrew und die Marktgemeinde hoffen auf eine unfallfreie Badesaison mit angenehmeren Temperaturen und vielen Besuchern.
Das Mettener Freibad ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Bei Außentemperaturen unter 18 Grad wird allerdings schon um elf Uhr vormittags wieder zugesperrt.
- cho

Deggendorfer Zeitung, 13.05.2013
 
Strahlend blau und knallig bunt: Das Freibad



Freibad2013
Regelmäßig durchgespült werden die gigantischen Filteranlagen des Mettener Freibads. Bernhard Bielmeier kennt sich als Hauptverantwortlicher mit allen Handgriffen aus. Foto: Holler

Metten. Mit einem gemeinsamen Sprung ins strahlend blaue Sportbecken, dessen Lebensdauer durch eine neue Beschichtung wieder für die nächsten Jahrzehnte gesichert ist, beginnt heute, Samstag, um 9 Uhr die Freibadsaison im Familienbad an der Jahnstraße. Die 40 Jahre sieht man dem beliebten Freischwimmbad mit großzügiger Liegewiese und jüngst erneuertem Sanitärbereich wahrhaftig nicht an: Der knallige Anstrich, den die kreative Freibadcrew um Bademeister Bernhard Bielmeier dem Funktionsgebäude und Kassenhäuschen verpasst hat, ist genauso ein farbenfreudiger Stimmungsaufheller wie die heitere Außengestaltung des Technikgebäudes mit Motiven aus dem Dschungelbuch.
Bereits vor einer Woche sind die Schwimmbecken nach umfassender Grundreinigung mit frischem Brunnenwasser befüllt worden. Ein neu angeschaffter Beckensauger erleichtert das Sauberhalten während der Saison. Seit Wochen wurden die beiden Fachangestellten für Bäderbetriebe, Tanja Richter und Berhard Bielmeier, mit den fleißigen Kassierinnen und Rettungsschwimmern unterstützt vom Bauhof, um für den Saisonbeginn alles picobello herzurichten: Die Hecken wurden wieder akkurat gestutzt, und auf den kurz geschnittenen Rasenflächen laden fleckfreie Liegen in den Mettener Farben gelb und blau zum Entspannen ein. Zwei neue Außenbänke sollen demnächst auch noch aufgestellt werden und vor die Fassade des Freibadgebäudes wurde ein weiterer Weinstock gesetzt.
"Man muss sich immer wieder etwas einfallen lassen, damit das Freibad attraktiv bleibt", weiß Bademeister Bielmeier aus Erfahrung. Seit Dieter Gloths Pensionierung trägt er die Hauptverantwortung und ist entsprechend erleichtert über die pannenfreie Abwicklung der anstrengenden Saisonvorbereitung.
"Die Technik ist das Herzstück des Bades", ist dem Fachmann klar. Deshalb ist Bielmeier zu Recht ein wenig stolz darauf, dass auch der Technikbereich kontinuierlich saniert wird. Die imposanten, mit verschieden körnigem Sand befüllten Filteranlagen haben teilweise neue Rohre und Schieber erhalten. Auch das massive alte Rohrsystem wurde größtenteils generalüberholt, und der Boden des geräumigen Technikgebäudes strahlt noch grüner als der frisch gemähte Rasen. Im 24-Stunden-Kreislauf wird das Badewasser gesäubert und die gigantischen Filteranlagen werden je nach Badebetrieb mindestens zweimal pro Woche tüchtig durchgespült. Das stetige Auffüllen der Schwimmbecken mit gemeindeeigenem Brunnenwasser läuft automatisch.
Die Idee der Wasserwacht, zum 40-jährigen Bestehen des Freibades ein 24-Stunden-Schwimmen zu veranstalten, gefällt Bernhard Bielmeier gut: "Das würde sicherlich viele sportliche Badegäste anlocken und wäre zusätzlich zum alljährlichen Badfest mal etwas Besonderes." Ob es dazu kommt, wird sich am Dienstag in der nächsten Gemeinderatssitzung herausstellen.
Die moderaten Eintrittspreise wurden seit sieben Jahren nicht mehr angehoben: Der Tagespreis liegt noch bei 2,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, Schüler, Studenten und Schwerbehinderte zahlen 1,50 Euro. Auch Erwachsene müssen nur so wenig zahlen, wenn sie das Freibad erst ab 17 Uhr besuchen. Die Familienkarte kostet 80 Euro, Erwachsene zahlen 40 Euro und ermäßigt kostet eine Jahreskarte 30 Euro. Zehnerkarten liegen bei 22 Euro für Erwachsene, alle übrigen zahlen zwölf Euro. Das Nichtschwimmerbecken bekommt die angekündigte neue Rutsche und Platteneinfassung allerdings erst nach dem Ende der Badesaison. cho

Deggendorfer Zeitung, 11.05.2013
 
Wasserwacht setzt auf bewährte Spitze


Ludwig Helfrich bleibt erster Kreisvorsitzender Langjährige, aktive Mitglieder geehrt

VorstandschaftKWW2013
Die wiedergewählte Vorstandschaft der Kreiswasserwacht Deggendorf mit (v.l.): Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl, Hermann Schattenkirchner sen., Reinhard Leuschner, Dr. Peter Urmann, Klaus Romberger, Helfrich Ludwig (Kreisvorsitzender), Martin Halser (2. Technischer Leiter), Gerhard Wilfling (Technischer Leiter), Christian Reisinger, Klaus Baronner, Rudi Ertl, Fritz Apfelbeck (Jugendleiter), Christopher Helmbrecht und Willibald Ammer (2. Kreisvorsitzender). Foto: F. Apfelbeck

Deggendorf. Eine neue Vorstandschaft hat die Kreiswasserwacht in der Jahreshauptversammlung am Samstag im BRK-Haus gewählt.
Zum ersten Vorsitzenden wurde wieder Ludwig Helfrich gewählt (OG Plattling). Sein Stellvertreter wurde Willibald Ammer (OG Forsthart). Technischer Leiter wurde Gerhard Wilfling (OG Deggendorf), sein Stellvertreter ist wieder Martin Halser (OG Plattling). Jugendleiter bleibt Fritz Apfelbeck, seine Stellvertreterin wurde Julia Aschenbrenner (beide OG Plattling).
Weitere Personen wurden in die Fachdienste berufen/Wasserwachtarzt: Dr. Peter Urmann (OG Plattling); Tauchausbildung: Christian Reisinger (OG Hengersberg): Lehrgruppe für Schwimmen: Klaus Baronner (OG Plattling); Lehrgruppe Rettungsschwimmen: Rudi Ertl (OG Metten); Naturschutz: Hermann Schattenkirchner sen. (OG Plattling).
Einsatzleiter sind Ludwig Helfrich, Rudi Ertl, Martin Halser und Christoph Helmbrecht. Ausbilder für den Rettungsdienstführschein sind Rudolf Ertl, Rainer Würzinger, Gerhard Wilfling und Frank Wallner. Für das Qualitätsmanagement sind Christopher Helmbrecht und Martin Halser zuständig.
Die Wahl leitete Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl mit Reinhard Leuschner und Julia Grabmeier. Stimmberechtigt waren 25 Mitgliedern aus den Ortsgruppen sowie fünf Mitglieder, die den Jugendwart wählten. Der Jugendleiter darf nur von den Jugendleitern der Ortsgruppen gewählt werden.
Weiter fanden an dem Abend auch Ehrungen statt. Johann Waldbauer wurde für 25 Jahre aktiven Dienst mit der silbernen Spange ausgezeichnet. Für besondere Verdienste um die Wasserwacht wurden Willi Ammer mit der bronzenen Medaille sowie Jochen Seidl, Christian Reisinger und Johann Waldbauer mit der silbernen Medaille geehrt. Die Ehrennadel in Silber bekamen Rainer Würzinger und Johann Waldbauer, in Gold Klaus Romberger und Reinhard Leuschner.

Deggendorfer Zeitung, 18.04.2013
 
54 machten mit...


... beim Karfreitagsschwimmen der Wasserwacht

Karfreitag2013
Karfreitag ist Karfreitag: 18 Wasserwachtler schwammen in der Isar.

Plattling. 18 Schwimmer stürzten sich in die Isar, 24 Wasserwachtler begleiteten sie in vier Booten und 13 Fahrer übernahmen die Aufgabe, die Fahrzeuge von Ettling nach Niederpöring zu bringen. Insgesamt 54 Personen waren beim traditionellen Karfreitagsschwimmen der Plattlinger Wasserwacht in der Isar beteiligt.
Die Teilnehmer kamen aus den Wasserwacht-Ortsgruppen Osterhofen, Metten und Plattling, sowie erstmals auch von der Ortsgruppe Waltendorf. Technische Leiter waren Stefan Kröll und Daniel Berghammer von der Plattlinger Wasserwacht.
Vorsitzender Ludwig Helfrich freute sich über eine so große Teilnehmerzahl, als um 10 Uhr von Ettling aus in Richtung Niederpöring gestartet wurde. Anfangs ging es noch rasch dahin, doch je näher man der Stützkraftstaustufe Pielweichs entgegen kam, desto langsamer wurde die Strömung. Auf der Isarbrücke in Oberpöring wartete inzwischen das Gefolge und auch einige Schaulustige winkten den wackeren Schwimmer und Bootsbesatzungen zu. Nach fast eineinhalb Stunde kamen die Wasserwachtler dann in Niederpöring an, wo sie am rechten Isarufer ihre Boote an Land brachten.

Deggendorfer Zeitung, 02.04.2013
 
Martin Plötz als Vorsitzender der Wasserwacht Metten bestätigt
Das letzte Badfest war eines der bestbesuchten überhaupt


Ortsgruppenleitung

Teamfähig und gut ausgebildet: Das neu zusammengesetzte Führungsteam der Mettener Wasserwacht mit (vorn v.l.) Stefan und Kathrin Staudinger, Michael Schwarzmüller und Liesa Hartl sowie (hinten v.l.) Christopher Helmbrecht, Wolfgang Paukner, Martin Plötz, Rainer Würzinger, Hans Staudinger und Sepp Hartl mit Ludwig Helfrich und Gerhard Gansl.


Metten. Après-Ski-Atmosphäre herrschte bei der Jahreshauptversammlung der Wasserwacht: Im Discolicht der Almhütte des Klostergasthofs gingen die gut vorbereiteten Neuwahlen der Vorstandschaft problemlos über die Bühne. Wahlleiter Ludwig Helfrich, Vorsitzender der Kreiswasserwacht, gratulierte dem neu zusammengesetzten Führungsteam zu jeweils einstimmigen Wahlergebnissen.
Vorsitzender Martin Plötz wird die Ortsgruppe auch in den kommenden vier Jahren führen. Ihm zur Seite stehen Christopher Helmbrecht, der Michael Schwarzmüller als zweiter Vorsitzender ablöst, sowie Stefan Staudinger als Technischer Leiter und Kassier Andreas Müller. Josef Hartl folgt Maria Mühlbauer als Schriftführer nach, die einen Blumenstrauß für ihr zwölfjähriges Engagement als Protokollantin erhielt. Jugendleiter bleiben Liesa Hartl und Kathrin Staudinger. Als Beisitzer wurden Hans Staudinger, Michael Schwarzmüller und Rainer Würzinger gewählt.

Die Geehrten

Die Geehrten der Wasserwacht Metten mit (hinten, v.r.) Ortsgruppenleiter Martin Plötz, Kreisvorsitzendem Ludwig Helfrich und Vizebürgermeister Wolfgang Paukner. - Fotos: Holler


8410 Stundenehrenamtlich geleistet "Ihr seid schlagkräftig und gut ausgebildet, auf euch ist Verlass", lobte Helfrich. "Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes, wäre stolz auf euch", ergänzte BRK-Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl. Auch Vizebürgermeister Wolfgang Paukner dankte "für die enorme Stundenzahl im Dienst der Allgemeinheit und dafür, dass ihr unseren Kindern das Schwimmen beibringt".
Die zur Mittelbeschaffung aufgewendete Stundenzahl (2900) sei im Verhältnis zur geleisteten Gesamtstundenzahl (8410) am meisten ins Gewicht gefallen, stellte Plötz im Tätigkeitsbericht heraus, den er zusammen mit dem technischen Leiter Stefan Staudinger hielt. Das größte Fest war die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der Ortsgruppe. So viele Donauschwimmer und Gäste wie schon lange nicht mehr hatte des zweitbeste Badfest, das jemals veranstaltet worden war. Kassier Andreas Müller konnte einen satten Reingewinn vermelden.
Vermutlich auf einen Telefonstreich geht eine ergebnislose Vermisstensuche am Deggendorfer Bogenbach zurück. Die insgesamt fünf Einsätze auf der Donau wurden verursacht durch einen unter Schock stehenden Kreuzfahrtpassagier, einen Schiffsbrand auf einem Frachter, ein gekentertes Schlauchboot und die Absicherung der Pumparbeiten eines leck geschlagenen Schiffes. Jeweils abgebrochen wurden die beiden Einsätze auf dem Hackerweiher wegen eines gekenterten Segelboots und eines in Atemnot geratenen Schwimmers. Bei 35 Notfalleinsätzen während der vergangenen vier Jahre seien unter anderem drei Jugendliche vor dem Ertrinken gerettet und ein verletztes Kind von einer Donauinsel geholt sowie vier Patienten auf Kreuzfahrtschiffen versorgt und drei Leichen geborgen worden, erklärte Plötz.
In das Abseilen von der Donaubrücke waren die Bergwacht und die Deggendorfer Feuerwehr eingebunden - eine der spektakulärsten von insgesamt neun Übungen an der Donau, am Hacker-, Luber- und Seebacher Weiher. Für die Bundeswehr wurde eine Selbst- und Kameradenhilfe am und im Wasser durchgeführt.
Der Mitgliederstand ist leicht zurückgegangen auf nun 275. Am Schwimmkurs im Freibad beteiligten sich mit 60 Teilnehmern wieder wesentlich mehr Kinder, 38 Teilnehmer legten das Rettungsschwimmabzeichen ab - so viele wie schon lange nicht mehr. An der Donau und im Freibad wurden 1550 Wachstunden geleistet. Für die Aus- und Fortbildung wurden 1100 Stunden aufgewendet. Die Helfer vor Ort in Bernried unterstützte man mit 560 Stunden. Zum Blutspendedienst fielen 300 Stunden an. 2000 Stunden gingen für Instandhaltung, Reparatur und Aufräumarbeiten drauf: Unter anderem wurde der Bootsanlegesteg renoviert und das Rettungsboot erhielt einen neuen Anstrich. Auch für die 80 Jugendlichen der Ortsgruppe war viel geboten: Die Jugendleiterinnen Liesa Hartl und Kathrin Staudinger trainierten während der Sommermonate zwei Gruppen in Schwimmstilen, Ausdauer und Rettungstechniken. Im Winter gab es praktische Übungen in der Turnhalle sowie Erste-Hilfe-Unterricht im Bonhoeffer-Haus.
Medaillen fürviele Dienstjahre Neben den dreistufigen Ausbildungen der Jugendlichen zu Junior-Wasserrettern und Junior-Helfern unterzogen sich mehrere Betreuer Fortbildungen in realistischer Unfalldarstellung, absolvierten eine Einweisung im Bereich Junior-Helfer und den Tagesworkshop "Prävention sexuelle Gewalt". Richtig toll geworden sei der bunt bemalte Kühlanhänger der Ortsgruppe, und viel Spaß hatte die Jugend beim Zeltlager in Mamming, im Burgsteinhaus und beim Bootstag mit den Neuhausener Keglern.
Mit Wasserwachtmedaillen in Silber geehrt wurden Kathrin Staudinger und Josef Mader. Über Bronzemedaillen freuten sich Margit Hohenadl, Korbinian Hartl und Helmut Pongratz. Auszeichnungsspangen für 25 aktive Dienstjahre gingen an Rainer Würzinger, für 20 Dienstjahre an Peter Ertl und für zehn Dienstjahre an Anna Hohenadl, Josef Hartl, Anna Hochgräber, Laura Wollinger, Veronika Hartl und Ramona Würzinger. Auszeichnungsspangen für fünf Dienstjahre erhielten Berit Müller, Jakob Johannes Fritsch und Elena Hohenadl sowie Werner Helmbrecht und Felix Praßer. Für 24 Jahre als Technischer und Jugendleiter sowie Beisitzer wurde Rudi Ertl mit einem Präsentkorb beschenkt.
- cho

Deggendorfer Zeitung, 06.03.2013
 
Seit 32 Jahren beider Wasserwacht


DankeRudi
Im letzten Jahr feierte die Wasserwacht Metten 50-jähriges Bestehen. Fast die Hälfte dieser Zeit, ganze 24 Jahre, gehörte Rudi Ertl als technischer Leiter, Jugendleiter und Beisitzer zur Vorstandschaft der Ortsgruppe. "Wir haben viel zerrissen, es war eine schöne Zeit", bilanzierte der immer gut aufgelegte Wolfsteiner rückblickend bei der Jahreshauptversammlung, als Vorsitzender Martin Plötz ihm zum Dank einen reich gefüllten Präsentkorb überreichte. Bereits als 14-jähriger Bub trat Rudi Ertl der Ortsgruppe bei, weil er schon immer gern geschwommen ist. Es gibt kaum einen Schein, den der Bootsführer, Rettungstaucher, Wasserretter und Hochwasserschutzbeauftragte nicht gemacht hat: Ertl war Einsatzleiter im Wasserrettungsdienst, er ist Rettungsschwimmer und Erste-Hilfe-Ausbilder, hat sämtliche Lehrgänge in realistischer Unfalldarstellung absolviert und kennt sich bestens im Naturschutz aus. Sobald es etwas Neues zu erlernen gab, war Rudi sofort dabei: "Du stehst mit einem breiten Ausbildungsspektrum ganz anders im Leben", weiß er heute. Auch deshalb waren die Mettener die erste Ortsgruppe im Landkreis, die Junior-Wasserretter ausgebildet hat. Die Jugendabteilung will der 46-Jährige auch weiterhin unterstützen, aber im Wasserrettungsdienst hat er nach seiner Ansicht mittlerweile genug Verantwortung übernommen. Als Rettungstaucher zog Ertl schon vor Jahren einmal einen Niederaltaicher Fischer leblos aus dem Wasser: "Das vergisst du nie, eine Leichenbergung begleitet dich das ganze Leben."
- cho

Deggendorfer Zeitung, 02.03.2013
 
Filmreifer Einsatz der Mettener Wasserwacht
Das BR-Magazin "Unkraut" beschäftigt sich am 4. Februar mit dem winterlichen Freizeitverhalten der Menschen an der Donau


Kamerateam

Für das Umweltmagazin Unkraut filmte ein Fernsehteam des BR das verspätete Neujahrsschwimmen der Wasserwacht Metten vom Rettungsboot aus. - Foto: Holler


Metten. Um den Donau-Ausbau geht es bei der nächsten Sendung des Umweltmagazins "Unkraut", das am 4. Februar um 19 Uhr im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt wird. Ein Thema wird das winterliche Freizeitverhalten der Menschen an der Donau sein. Die Wasserwacht Metten ist für solche Filmaufnahmen ein Ansprechpartner mit Erfahrung: Schon beim Imagefilm der Kreiswasserwacht spielte die Ortsgruppe eine tragende Rolle und auch für Peter Dermühls BR-Reportage "500 Meter Donau" agierten die Einsatzkräfte des BRK souverän vor der Kamera. Die Autorin der Reportage für das Umweltmagazin, Regina Kircher, bekam vom Deggendorfer Bund Naturschutz den Tipp, sich an die Mettener Ortsgruppe zu wenden. Da traf es sich gut, dass die Wasserwacht heuer ihr traditionelles Neujahrsanschwimmen am Dreikönigstag witterungsbedingt abgeblasen hatte: "Uns war es zu warm", erklärte Christopher Helmbrecht schmunzelnd. Für das verspätete Anschwimmen vor laufender Kamera hätte sich die Truppe um Vorsitzenden Martin Plötz kein besseres Wetter aussuchen können: Der strahlende Sonnenschein kam der Filmcrew mit Kameramann Dieter Nothhaft und Tontechniker Leszek Sailer sehr gut entgegen. Obwohl das Winterschwimmen für Anja Reichelt und Simon Plötz eine Premiere war, agierten auch diese beiden genau so gelöst vor der Kamera wie Helmut Pongratz, Christopher Helmbrecht, Heinz Berchtold und Martin Plötz. Gefilmt wurde unter anderem das Anlegen der Trockentauchanzüge. Um auch das Anlegen der Flossen und den Einstieg in die eisige Donau optimal ins Bild zu bekommen, nahm Rainer Würzinger die Fernsehleute mit an Bord. Vom Rettungsboot aus wurde das muntere Treiben im Fluss aus nächster Nähe gefilmt. Der 14-jährige Simon, der Jüngste im Bunde, wagte sich als Einziger im etwas zu großen Nasstauchanzug ins 2,5 Grad kalte Donauwasser.
- cho/Fotos: Holler

Deggendorfer Zeitung, 31.01.2013
 
Aus Spaß am Sport und aus Freude am Helfen: 50 Jahre Wasserwacht Metten
Ortsgruppe wurde 1962 gegründet – Jubiläumsfeier mit Gedenkgottesdienst und Festakt


50-Jahrfeier2012

50. Geburtstag der Mettener Wasserwacht: Die Festgesellschaft mit Ehrengästen, Vorstandschaft und Medaillenträgern.


Metten. Der Festakt zum 50. Jubiläum der Mettener Wasserwacht im Gasthof "Zum Kloster" mit Grußworten namhafter Gratulanten, Mitgliederehrung und gemeinsamem Abendessen war eingebettet in eine multimediale Präsentation des breiten Aufgabenspektrums der 1962 gegründeten Ortsgruppe des BRK, die sich in fünf Jahrzehnten von einer einfach ausgestatteten Rettungsorganisation zu einer professionellen Einsatzgruppe entwickelt hat, die für Vermisstensuche, Lebensrettung und Krankentransporte zuständig ist, Schwimmkurse anbietet, Rettungsschwimmer und Taucher ausbildet, Wachdienste an der Donau und im Freibad leistet, als "Helfer vor Ort" fungiert, Blutspendeaktionen betreut etc. und zudem eine funktionierende Jugendarbeit vorweisen kann. Das erste Boot war ein Holzkahn "Ich bin stolz, insgesamt 16 Jahre Vorsitzender dieser Ortsgruppe zu sein, die von engagierten Vorreitern aufgebaut wurde und von motivierten, aktiven Mitgliedern am Leben erhalten werden konnte", betonte Martin Plötz, der zum goldenen Jubiläum eine reich bebilderte Festschrift zusammengestellt hatte und die versammelte Festgesellschaft mitnahm auf einen launigen Ausflug durch die Geschichte der Ortsgruppe. Der Jubelfeier vorausgegangen war ein Wortgottesdienst mit den "Kohlhofmusikanten", bei dem Pater Norbert Pfeiffer die verstorbenen Mitglieder der Ortsgruppe in Erinnerung rief und in der Stiftskirche die Christophorus-Legende und das Gleichnis vom barmherzigen Samariter vortrug.

50-Jahrfeier

Rettungsübung am Bootssteg der Wasserwacht: Hoch geschätzt wird die Vereinigung nicht nur wegen ihrer Einsatzbereitschaft, sondern auch wegen ihrer Schwimmkurse.


Elf Kameraden gründeten in Metten am 3. Oktober 1962 eine Wasserwacht-Ortsgruppe. Treibende Kraft für die Vereinsgründung war damals der Sportlehrer des Gymnasiums, Karl Gaminek. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte auch Alfons Aichinger, der unter den Festgästen der Jubiläumsfeier weilte. Das erste Boot, ein 1963 angeschaffter Holzkahn, befindet sich noch heute im Besitz der Wasserwachtler, die seinerzeit an drei Gewässern Wachdienst leisteten: an der Donau, am Stauweiher, und an der so genannten "Schwimmschule" am Berger Weg. Unter der Leitung von Gabriel Leitl begann 1973 ein neuer Abschnitt, da das Mettener Freibad seine Pforten öffnete, wodurch die Abnahme von Schwimmabzeichen und das Abhalten von Schwimmkursen möglich wurden.

50-Jahrfeier

Einweihung des ersten neuen Motorbootes 1978: Abteilungsleiter Günther Weishäupl (v.l.), Erwin Haban, Dieter Gloth, Johann Staudinger, Klaus Hagl, Ortsvorsitzender Kurt Bex, Thomas Hagl, Johann Zelch und Gabriel Leitl.


1978 erhielt die Ortsgruppe ihr erstes Motorboot, das im Freibadgebäude untergebracht wurde. Als 1982 unter der Leitung von Kurt Bex das erste Kajüt-Boot nach Metten kam, wurde auch eine Vergrößerung der Bootsgarage notwendig, zudem genehmigte das Schifffahrtsamt die Nutzung des Geräteschuppens an der Donau als Wachhäuschen. Eine eigene Jugendgruppe, betreut von Johann Staudinger und Rudi Ertl, wurde 1984 gegründet. Ein Jahr darauf, 1985, pilgerten ganze Menschenmassen zur Wachstation an die Donau, die bei minus 27 Grad Celsius komplett zugefroren war. Unter Johann Staudinger wurde 1989 damit begonnen, eine Einsatzgruppe aufzustellen. Die ersten Rettungstaucher wurden ausgebildet und mit Meldeempfängern ausgerüstet und im gesamten Landkreis eingesetzt. Eine umgebauter russischer Geländewagen war das erste Einsatzfahrzeug. Im Jahr 2000 Neubau an der Donau 1993 übernahm Martin Plötz erstmalig das Ruder der Ortsgruppe. Nach aufwendigem Genehmigungsverfahren konnten ein massiver Bootsanlegesteg gebaut, die bestehende Fahrzeughalle ausgebaut, und ein neuer Geräteanhänger angeschafft werden. Ein Förderverein zur Unterstützung der Ortsgruppe wurde 1994 gegründet. 1995 erwarben die Wasserwachtler einen ausgesonderten VW-Transporter, der in Eigenregie zweckgemäß umgebaut wurde. Im Jahr 2000 wurden die alte Wachhütte an der Donau abgerissen und tausend Arbeitsstunden in einen Neubau investiert. 230 Schwimmer, der bisherige Rekord, beteiligten sich anlässlich des 30. Freibadjubiläums 2003 am Donauschwimmen im Rahmen des traditionellen Badfestes mit großartigem Rahmenprogramm. Rainer Würzinger war seinerzeit Ortsgruppenleiter. Das Jahr 2006 begann mit der Schneekatastrophe, wobei das Dach des Freibadgebäudes stark beschädigt und der Bootssteg weg gerissen wurde. Im selben Jahr verstarb das Gründungs- und Ehrenmitglied Franz Kufner. Ein großer Kraftakt war die Finanzierung des neuen Rettungsbootes mit Radar und Schiffsfunk, das 2006 eingeweiht wurde. Im Namen all derer, denen während der vergangenen 50 Jahre geholfen wurde, dankte stellvertretender Landrat Josef Färber der Ortsgruppe und gratulierte zum Jubiläum. Schon der "unendlich wichtige" Schwimmunterricht sei ein erster Schritt zur Rettung von Menschen, die in Not kämen: "Eine Leistung, die nicht hoch genug einzuschätzen ist." Rund 1600 Kinder besuchten laut Plötz bis dato den Schwimmunterricht der Wasserwacht. "Ihr habt eure Gründungsväter nicht enttäuscht und über fast 40 Jahre hinweg stets zuverlässig den Wachdienst im Freibad erfüllt", lobte Bürgermeister Erhard Radlmaier, der auch für die Jugendarbeit herzlich dankte: "Man kann nicht früh genug anfangen, Sozialkompetenz zu vermitteln." Ganz besonders freue es ihn, betonte Siegfried Böhringer, Vorsitzender des Bezirksverbands Niederbayern-Oberpfalz, dass Metten noch ein Freibad habe, das hoffentlich noch viele Jubiläen feiern werde. Volle Anerkennung und höchstes Lob zollte der Bezirksvorsitzende der Mettener Wasserwacht dafür, dass aus einer kleinen Zahl zielbewusster Menschen mit Pioniergeist eine derart stattliche Organisation mit fast 300 Mitgliedern entstanden sei, die auf 50 Jahre "Dienst am Nächsten" zurückblicken könne. Zwischenapplaus gab es für die Familien, die aufgrund der vielen Stunden, die in Aus- und Fortbildung investiert werden müssen, häufig hinten an stünden. Medaillen fürdie Mitglieder "Innerhalb der Kreiswasserwacht ist Mettens Rettungsorganisation eine unverzichtbare Stütze, die bei Tag und bei Nacht uneigennützig Hilfe leistet, sich aber auch darüber hinaus vielseitig betätigt, etwa beim Donauschwimmen und Badfest", unterstrich der Leiter der Kreiswasserwacht, Ludwig Helfrich. Sein besonderer Dank galt Martin Plötz, den er als engagierten, kompetenten und sehr guten Kameraden auch auf Kreisebene ausgesprochen schätze. Mit einem Geschenkkorb dankte Johann Staudinger dem Vorsitzenden im Namen der Ortsgruppe für die Organisation der Jubiläumsfeierlichkeiten. Wasserwacht-Medaillen in Bronze gingen an: Helmut Pongratz, Roland und Gabriele Schönberger, Christopher Helmbrecht, Margit Hohenadl, Rosemarie Hartl, Ramona Würzinger, Korbinian Hartl, Tobias Vogl, Karl Plötz, Werner Paukner und Dr. Katharina Plötz. Mit Silbermedaillen geehrt wurden: Josef Hartl, Josef Mader, Liesa Hartl, Katrin Staudinger, Heinz Berchthold, Stefan Staudinger, Maria Mühlbauer und Petra Ertl. Über Goldmedaillen freuten sich Rainer Würzinger, Michael Schwarzmüller und Evelyn Staudinger.
- cho/Fotos: Holler/Wasserwacht

Deggendorfer Zeitung, 10.10.2012
 
Und dann riss doch der Himmel auf
Wasserwacht-Zeltlager war zunächst verregnet, dann wurde es besser


Zeltlager2012

Mit der Schlauchbootfahrt wurde es doch noch was.


Deggendorf. Die Wasserwachtjugend im Kreisverband war heuer zum zweiten Mal gemeinsam in einem Zeltlager. Die Ortsgruppen Metten, Hengersberg und Osterhofen - insgesamt 50 Kinder - sind dazu zum Jugendzeltplatz des Kreisjugendrings Dingolfing nach Mamming gefahren. Der Zeltplatz liegt am Ufer eines Isararms. Ihre Zelte mussten die Wasserwachtler bei leichtem Nieselregen aufstellen. Zur Stärkung gab es dann erstmal Bratwurstsemmeln und ein Kennenlernspiel. Der Regen wurde immer stärker, und als sich kurz vor Mitternacht die Kinder schlafen legen wollten, war in einige Zelte schon Wasser eingedrungen. Aus diesem Grund wurden einige Kinder in Holzhütten evakuiert. Am nächsten Morgen sah das Wetter zunächst nicht besser aus. Doch die Jugendlichen ließen sich nicht verdrießen und starteten eine vier Kilometer lange Wanderung zum Geotop "Wachsender Felsen von Usterling". Auf dem Weg dorthin kamen sie an einer Wasserförderanlage aus der früheren Zeit vorbei, dem so genannten "Widder". Etwas erschöpft kam die Gruppe wieder am Zeltplatz an.

Zeltlager2012

Am Lagerfeuer sitzen und grillen ist mit das schönste im Zeltlager.


Zunächst schien es, dass sich das Wetter bessern würde, doch weit gefehlt und so wurde am Nachmittag auf das Alternativprogramm umgestellt. Die Jugendleiterinnen hatten vorgesorgt und Spiele vom Kreisjugendring Deggendorf mitgenommen. Und dann riss plötzlich der Himmel auf und die Sonne kam zum Vorschein. Schnell stellten einige Jugendliche die Schnitzeljagd auf die Beine. Am Abend gab es noch ein Ballspiel Jugendliche gegen Betreuer. Richtig spannend wurde es, als am Lagerfeuer das beliebte Spiel "Die Werwölfe vom Düsterwald" gespielt wurde, das richtigen Nervenkitzel bereitete. Am Sonntagvormittag konnten dann die Boote doch noch zu Wasser gelassen werden: Das Fischerstechen musste zwar ausfallen, doch eine Bootsfahrt auf der Isar bereitete den Teilnehmern sichtlich Freude. Anschließend wurden die Zelte abgebaut und es ging wieder nach Hause. Die Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren bewiesen großen Teamgeist. Dazu hatten auch die Jugendleiterinnen und Betreuer beigetragen - und nicht zuletzt auch das Küchenpersonal der Ortsgruppe Metten, das die Kinder und Jugendlichen immer mit gutem Essen und guter Laune versorgte.
- fa/Foto: Apfelbeck

Deggendorfer Zeitung, 08.08.2012
 
25 Kinder freuen sich über das Seepferdchen


Schwimmkurs2012


Metten. Optimale Bedingungen herrschten heuer beim Schwimmkurs der Wasserwacht, an dem sich 55 Kinder beteiligten. Die elf Ausbilder der Ortsgruppe hatten sich zum Ziel gesetzt, den Kindern in zwölf Unterrichtseinheiten die Angst vor dem Wasser zu nehmen und den jungen Kursteilnehmern beizubringen, kurze Strecken selber zu schwimmen, damit die Kinder bei einem unvorhergesehen Sturz ins Wasser selbstständig den Beckenrand erreichen können. 25 Schwimmanfänger schafften am letzten Kurstag das Abzeichen "Seepferdchen", das einen Sprung vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen sowie das Tauchen nach einem Ring beinhaltet. Bei den restlichen Kindern fehlten teilweise nur noch wenige Meter Schwimmstrecke bis zum Seepferdchen. Die Eltern wurden angehalten, mit ihren Kindern weiter zu üben, damit die erlernten Fähigkeiten weiter verbessert werden können. Außerdem wurden alle Kursteilnehmer eingeladen, beim Wasserwachttraining im Freibad Metten jeden Mittwoch um 17.30 Uhr mitzumachen. Seit Bestehen der Wasserwacht Metten wurden bisher rund 1800 Schwimmanfänger in Schwimmkursen unterrichtet.
- cho/Foto: Holler

Deggendorfer Zeitung, 14.07.2012
 
Donauschwimmen mit drei Busladungen an Schwimmern
Rekordverdächtige 170 Teilnehmer im Alter von vier bis 76


Badfest
Bei 34,5 Grad im Schatten und 23 Grad Wassertemperatur war das Donauschwimmen der Wasserwacht Metten heuer so gut besucht wie schon lange nicht mehr. - Foto: Holler

Metten. So bombastisch wie am vergangenen Samstag war das Wetter beim Donauschwimmen mit Freibadfest zum letzten Mal vor rund zehn Jahren. Wenn die Wasserwacht Metten nicht ein so routiniertes und bestens eingespieltes Team wäre, bei dem Jung und Alt gut zusammenarbeiten, hätte die organisatorische Meisterleistung von zwei Parallelveranstaltungen bei 34,5 Grad im Schatten (die Leute am Grill waren nicht zu beneiden!) auf rein ehrenamtlicher Basis wohl kaum bewältigt werden können.
Nach dem witterungsbedingt eher mageren Besuch der letzten Jahren waren die rund 40 Helfer der Ortsgruppe um Vorsitzenden Martin Plötz sehr froh und "mehr als zufrieden" über die rekordverdächtigen 170 Teilnehmer des Donauschwimmens und die unzähligen Festbesucher. Da das Startgeld einen Rollbraten für alle Donauschwimmer beinhaltete, war es kein Wunder, dass die leckeren Grillschmankerl schon abends ausverkauft waren. An der Freibadkasse wurden bereits um 19 Uhr 1880 Badegäste gezählt, da hatte die Band "Outsiders" gerade erst mit dem Soundcheck begonnen und die heiße Sommernacht mit "Rock im Bad" stand noch bevor.
Drei Busladungen Schwimmer begleitete Martin Plötz zum Start an der Sommersdorfer Brücke. Erstmals mit von der Partie war en eine Mettener Jugendmannschaft und der Schwimmclub Aidenbach-Aldersbach: Die Maiers stiegen gleich mit der ganzen Familie in die Donau: Von der 75-jährigen Oma Josefine bis zu den Enkeln schwammen alle mit. Im Langstreckenschwimmpass gibt es vier Punkte für die 4,3 Flusskilometer bis zur Wachstation der Wasserwacht, wo auf die Donauschwimmer neben einer Felddusche und einem Becher Tee auch viele Schaulustige warteten. Tauchsport Egginger stellte zum dritten Mal in Folge die größte Gruppe und konnte deshalb den Wanderpokal endgültig mit nach Hause nehmen. Über den Pokal für die jüngste Teilnehmerin freute sich die erst vierjährige Marlene Ebner, Tochter des Vorsitzenden der benachbarten Wasserwacht Waltendorf. Der 76-jährigen Erika Rothmayer gratulierten Plötz und Wolfgang Paukner zum Pokal für die älteste Teilnehmerin.

Badfest
Nur vier Jahre alt war die jüngste Teilnehmerin des Donauschwimmens, Marlene Ebner. Martin Plötz (l.) und Wolfgang Paukner gratulierten der mutigen Schwimmerin. - Foto: Holler

Wie alle Jahre hatte Mettens 2. Bürgermeister auch heuer wieder die Badehose dabei. Er genoss das Flussschwimmen bei angenehmen 23 Grad Wassertemperatur und wünschte den Festbesuchern bei der Siegerehrung vergnügte Stunden und eine schöne Sommernacht. Die zweitstärkste Gruppe stellte die Wasserwacht Waltendorf gefolgt vom Tauchsportclub Deggendorf.
Um die Wette wird in der Donau zwar offiziell nicht geschwommen, trotzdem ist es immer wieder beeindruckend, wie schnell manche Teilnehmer am Ziel sind. Der 22-jährige Student Tobias Maier kraulte sogar am Ausstieg vorbei, denn er machte erstmals mit. "Mitten im Fluss zu schwimmen, das hat man nicht alle Tage", sagte der Hengersberger begeistert. Auch ohne Flossen alle Jahre ganz vorn mit dabei ist Dr. Fritz Schulz: "Man tut was man kann", erklärte der top-fitte Zahnart schmunzelnd. Kurz nach dem Neuhausener stiegen Astrid Dankesreiter und Sandra Drexler aus der Donau.
Nicht zuletzt durch das attraktive Rahmenprogramm mit Armin Eggingers und Daniel Rankls mobiler Trainingsstation, dem allerneuesten Trend aus den USA, Hüpfburg und Spielen für die Kinder, wurde das Badfest in schöner Kulisse mit großem Biergarten und ins Gelände integrierter Strandbar zum Fest für die ganze Familie. Animiert vom Party-Rock der Outsiders mit zwei Sängerinnen wurde bis spät nachts ausgelassen gefeiert. Rudi Ertl lobte besonders den Einsatz der Wasserwachtjugend: "Es ist großartig, was die jungen Leute leisten." Herzlich dankte auch Martin Plötz allen Helfern, die heuer wahrhaftig ins Schwitzen gekommen waren.
- cho

Deggendorfer Zeitung, 04.07.2012
 
Wasserwacht-Jugend verschönert Kühlwagen


Kühlwagen


Metten. Die Jugendlichen der Wasserwacht verschönerten den vereinseigenen Kühlwagen mit pfiffigen Motiven rund um das Element Wasser. Kathrin und Evi Staudinger, Veronika, Josef und Liesa Hartl hatten bereits einige Tage vor der Aktion die Umrisse der einzelnen Figuren vorgezeichnet. Das Ausmalen mit bunten Farben machte den Jugendlichen großen Spaß. Zur Stärkung verteilte "Jugendgrillmeister" Josef Hartl in der Pause Bratwürstelsemmeln und Salat. Nachmittags spendierte Jennifer Würzinger sogar noch einen Geburtstagskuchen. Zur allgemeinen Überraschung verteilten die beiden Jugendleiterinnen zum Abschluss T-Shirts, die aus einer Spende des Autohauses Eiberweiser gekauft worden waren. Das regelmäßige Sommertraining der Jugendlichen im Freibad hat inzwischen auch wieder begonnen: Mittwochs beginnen die "Delphine" (sechs bis zehn Jahre) um 17.30 Uhr und anschließend üben die "Haie" (elf bis 16 Jahre) von 18.15 bis 19 Uhr. Das Training findet auch bei schlechten Wetter statt, dann wird theoretisch ausgebildet. Heuer im Herbst feiert die Wasserwacht-Ortsgruppe 50-jähriges Bestehen, die Vorbereitungen dafür sind bereits angelaufen. - cho/F.: Holler
- cho/F.: Holler

Deggendorfer Zeitung, 13.06.2012
 
Verkauf zu Gunsten der WW-Jugend


Spendenübergabe
Foto: Holler

Metten. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "AutoKult" im Autohaus Eiberweiser wurde die Wasserwacht Metten gefragt, ob sie bei drei Veranstaltungen mithelfen wolle. Im März war es dann das erste Mal soweit: Die Wasserwacht verkaufte an der Abendkasse Eintrittskarten für "Mundartissimo" und versorgte die Gäste in der Pause mit Getränken. Die Getränke wurden vom Autohaus Eiberweiser gestellt, der Erlös ging an die Jugendgruppe der Wasserwacht. Es folgten noch zwei weitere kulturelle Veranstaltungen im April mit der "Couplet AG" und im Mai mit "Herbert Pixner Projekt". Alle drei Abende waren sehr gut besucht, so dass die fleißigen Helfer Evi und Kathrin Staudinger, Rudi Ertl, Rosemarie und Liesa Hartl viele Getränke verkaufen konnten. Manfred Eiberweiser (Mitte) überreichte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an Liesa Hartl (re.) und Kathrin Staudinger.
- cho/F.: Holler

Deggendorfer Zeitung, 06.06.2012
 
80 Kinder und Jugendliche unter den Fittichen
Aktive Jugendgruppe der Mettener Wasserwacht


geehrte und aktive
Die beiden Jugendleiterinnen der Wasserwacht mit besonders aktiven Kindern und Jugendlichen (vorne v.l.): Marcel Schwaiger (fünf Dienstjahre), Jennifer Würzinger (Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Bronze), Sebastian Plötz (fünf Dienstjahre) sowie (hinten v.l.) Anna Ertl (Bronze), Kathrin Staudinger und Liesa Hartl. - Foto: Holler

Metten. Zu einer Jugendversammlung der Ortsgruppe hatten die beiden Jugendleiterinnen der Wasserwacht ins Gasthaus Lehner eingeladen. Unterteilt in zwei Trainingsgruppen, betreuen Kathrin Staudinger und Liesa Hartl derzeit 80 Kinder und Jugendliche. Im Sommer werden Rettungstechniken und Schwimmstile trainiert, im Winter steht Ausdauertraining auf dem Programm und das ganze Jahr hindurch kommen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz. "Die Jugendarbeit läuft hervorragend", betonte 1. Vorsitzender Martin Plötz. Ausdrücklich lobte er die Selbstständigkeit der engagierten jungen Frauen bei der Basisarbeit und deren Bereitschaft zur Weiterbildung. Großen Respekt für die "starke Nachwuchsarbeit" zollte auch Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl.

Erfreut verkündete Plötz, dass mit Kathrin Staudinger, die den Lehrschein Schwimmen mit Erfolg absolviert hatte, eine weitere ausgebildete Schwimmlehrerin zur Verfügung stehe. Auch in den Leitfaden für Juniorhelferinnen ließen sich beide Jugendleiterinnen einweisen und an einer Fortbildung in realistischer Unfalldarstellung nahm gleich ein ganzes Team teil. Eine sehr eifrige Lehrgangsteilnehmerin war auch Lisa Schönberger.

Leider spielte das Wetter bei mehreren Veranstaltungen der Jugendgruppe nicht mit, da kann es heuer nur besser werden: Bei Eisregen wurden die selber gebauten Nistkästen an der Donau und im Freibad gesäubert. Und beim erstmalig mit drei anderen Wasserwachten gemeinsam durchgeführten Zeltlager am Chiemsee mussten aufgrund des Regenwetters einige Aktivitäten indoor stattfinden. Auch die Saisonabschlussfeier fand wegen schlechten Wetters in der geräumigen Bootsgarage statt. Da kam es gut zu Pass, dass Vorsitzender Plötz einheitliche Fleecejacken für die Jugend anschaffen konnte. Erheblich nach oben schrauben wollen Liesa Hartl und Kathrin Staudinger in Zukunft die Ausbildung des Nachwuchses: 32 Kinder und Jugendliche absolvierten im vergangenen Jahr den Junior-Wasserretter Stufe 1, sieben schafften die Stufe 2. Den Juniorhelfer der Stufe 1 machten 33 Jugendliche, bei der Stufe 2 waren es acht.

Kathrin Staudinger kündigte an, dass sich die Jugend heuer beim Bemalen eines Kühlanhängers auch kreativ betätigen werde. An die Adresse des Bürgermeisters gerichtet war ihre Bitte, der Jugendgruppe einen geeigneten Raum zur Verfügung zu stellen, damit einmal pro Woche Gruppenstunden abgehalten werden können. Erhard Radlmaier lobte die Jugendarbeit der Wasserwacht als Basis für die Zukunft und signalisierte Hilfe bei der Suche zu.
- cho

Deggendorfer Zeitung, 14.03.2012
 
"Wahnsinn, was hier geleistet wird"
Auf die Mettener Wasserwacht ist Verlass - Spektakulärster Fall war Havarie eines Kreuzfahrtschiffes bei Winzer


geehrte und aktive
Ausgezeichnete Mitglieder und Führungskräfte der Mettener Wasserwacht mit Repräsentanten der Kreiswasserwacht, Mettens Bürgermeister und engagierten Jugendleiterinnen. - Foto: Holler

Metten. Die ganzjährig aktive Wasserwacht Metten ist die tatkräftigste des ganzen Landkreises. Die Solidargemeinschaft mit anderen überörtlichen Gruppierungen wie den Bernrieder "Helfern vor Ort" funktioniert ebenfalls bestens und auch die Basis der Ortsgruppe ist mit 80 Jugendmitgliedern sehr gesund. Entsprechend groß war das Lob der verantwortlichen BRK-Repräsentanten des Landkreises bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Lehner.

Respekt für die Jugendarbeit, das Fachwissen der Mitglieder und die Bereitschaft zur Weiterbildung zollte Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl der Ortsgruppe: "Ihr habt alles wunderbar im Griff und findet durch eure Leistung immer wieder Förderer." Für die überörtlichen Einsätze dankte der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Ludwig Helfrich: "Bitte macht so weiter und pflegt die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften." Und auch Bürgermeister Erhard Radlmaier sparte in seinem Grußwort nicht mit Anerkennung: "Es ist Wahnsinn, was hier geleistet wird."

Mit 8250 aufgelisteten Stunden brauchen sich die Aktiven der Wasserwacht "nicht zu verstecken": Vorsitzender Martin Plötz und Technischer Leiter Christopher Helmbrecht erläuterten die näheren Umstände der zahlreichen Einsätze, Übungen, Fortbildungsveranstaltungen und gesellschaftlichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der wohl spektakulärste Fall war die Havarie eines Kreuzfahrtschiffes bei Winzer: 600 Personen mussten evakuiert und die Arbeitstaucher anschließend bei der Reparatur des Lecks abgesichert werden. "Echt rund" ging es für die Mettener Rettungstaucher laut Helmbrecht auch beim Nürnberger Festival "Rock im Park", wo man für den Campingplatz und den See zuständig war und die Nürnberger Kollegen im Sanitätszelt unterstützte. Von einem "bleibenden Erlebnis" sprach auch Plötz: "Als wenn man in einem Krisengebiet gewesen wäre." Eine Einladung für das nächste Festival ist bereits eingetroffen. Maßgeblich mitgewirkt hat die Ortsgruppe beim Werbefilm der Kreiswasserwacht, der im Anschluss an die Versammlung gezeigt wurde: Unter anderem wurde die Rettung eines Verunglückten per Boot demonstriert und in Einzelinterviews erläutert. Der Schwimmkurs im Freibad, an dem sich 45 Kinder beteiligten, wurde bei dieser Gelegenheit vom Filmteam gleich mit abgedreht.

Der Mitgliederstand der Wasserwachtler ist leicht zurückgegangen auf insgesamt 284. Auch bei den Jugendlichen (80) machen sich die geburtenschwachen Jahrgänge langsam bemerkbar. An der Donau und im Freibad wurden 2100 Wachstunden geleistet. Erste Hilfe war 30 Mal erforderlich. Schwerwiegendes war laut Plötz glücklicherweise nicht dabei. Mit 34 abgelegten Rettungsschwimmabzeichen konnte das beste Ergebnis seit Jahren verbucht werden. Für die Aus- und Fortbildung wurden 1200 Stunden aufgewendet. Die Helfer vor Ort Bernried unterstützte man mit 1350 Stunden. In die so genannte Mittelbeschaffung investierte die Ortsgruppe 2500 Stunden. Im Rahmen des Blutspendedienstes fielen 200 Stunden an. Mit 120 Spendern wurden die Erwartungen sogar noch übertroffen. 3000 Stunden gingen laut Statistik für Instandhaltung, Reparatur und Aufräumarbeiten drauf.

Rechtzeitig vor Ort zur Erstversorgung von Patienten waren die geschulten Wasserwachtler in Weibing, Moos und Metten. In Mariaposching wurde nach einer leblosen Person gesucht, in der Deggenau drohte ein Mann von der Autobahnbrücke zu springen und auf der Deggendorfer Donauinsel hatte sich ein Kind verletzt. Man beteiligte sich an der Suche nach einem vermissten Rentner in Deggendorf, half nach einem Unwetter in Otzing, ein Auto aus einer voll Wasser gelaufenen Unterführung zu befreien, und suchte bei Niederalteich nach einem vermissten Jetski-Fahrer. Nach der Havarie des Motorschiffs MS Saale auf der Donau vor Deggendorf wurde ein Tauch-einsatz nötig. In eine Eisrettungsübung war die Mooser Feuerwehr eingebunden und eine Bootsausbildung wurde zusammen mit der Wasserschutzpolizei durchgeführt. In Fischerdorf übte man mit dem Segelclub das Aufrichten gekenterter Segelboote. Die drei Tauchübungen im Luberweiher waren nach Aussage Helmbrechts wieder ganz besondere Unterwassererlebnisse, da der Luberweiher eines der schönsten und klarsten Gewässer der Region ist. Weitere Tauchübungen gab es im Hackerweiher, in Seebach und in Plattling mit der ortsansässigen Feuerwehr, wo sich die Mettener wie alle Jahre wieder am Isarschwimmen beteiligten. Abgesichert wurde zudem die alljährliche Bootstour des Kanuverbands zur Kundgebung in Niederalteich. Der erste "Härtetest" des Jahres ist traditionell das Dreikönigsschwimmen mit Fackeln in der Mettener Donau. Mit einer Schlauchbootfahrt beteiligte sich die Ortsgruppe am Ferienprogramm des Marktes und bei der Aufräumaktion Ramadama half man ebenfalls mit.

Vorsitzender Martin Plötz dankte dem Kreisverband, der Gemeinde, den Bademeistern, allen Aktiven und deren Familienangehörigen für die Unterstützung und stellte heraus, dass auch die Erneuerung der technischen Tauchausrüstung nach nunmehr drei Jahren abgeschlossen sei.

Beim Donauschwimmen und dem Badfest meinte es das Wetter nicht gut mit der Wasserwacht: Kassenwart Andres Müller berichtete, das letzte Badfest sei zur Schonung des Freibadgeländes nach draußen verlegt worden. Obwohl sich die teilnehmenden Besucher letztlich gut amüsiert hatten, konnte der Kassier nur halb so viele Einkünfte wie im Durchschnitt verbuchen. Auch Müller dankte sämtlichen Spendern und Helfern sowie der Gemeinde und dem Förderverein für den alljährlichen Einsatz zugunsten der Vereinskasse.

Auszeichnungsspangen für 30 aktive Dienstjahre gingen an Reinhold Schwarzmüller, für 20 Dienstjahre an Winfried Bergbauer, Alois Mühlbauer, Karl Plötz, Thomas Istel und Helmut Ketzer, für 15 Jahre an Tobias Vogl und für 10 Dienstjahre an Korbinian Hartl. Gleich ein ganzer Schwung Mitglieder erhielt Auszeichnungsspangen für fünf Dienstjahre: Josef Hochgräber, Sebastian Plötz, Marcel Schwaiger, Lauritia Grantner, Andrea Hofmann, Antonia Hofmann, Carolyn Wimbauer, Alexander Tellinger, Christopher Helmbrecht, Gabriele und Roland Schönberger. - cho

Deggendorfer Zeitung, 13.03.2012
 
Fasching bringt Geld für die Jugendarbeit


Spendenübergabe
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Metten. In jeder Hinsicht beeindruckt sind die "Jung(geblieben)en Wilden" von der Solidarität ihrer Ballbesucher und der großen Spendenbereitschaft, von der heuer die Jugend der Wasserwacht, des Gartenbauvereins und der SSG profitieren. Bei der Musikpanne zu Beginn des 6. Mettener Faschingsballs unter dem Motto "Rock together" hielten Veranstalter und Ballbesucher zusammen: Gemeinsam wurde beratschlagt, telefoniert, gefahren, verständnisvoll getröstet und geholfen, wo es ging. "So ein Publikum kann man sich eigentlich nur wünschen", betonte die Frauenclique im Gasthaus Lehner bei der Übergabe des Tombola-Erlöses an gleich mehrere hocherfreute Vereinsvertreter. Jeweils 250 Euro für die Jugendarbeit wurden übergeben an die Wasserwacht Metten, vertreten durch die beiden Jugendleiterinnen Liesa Hartl und Kathrin Staudinger. Für die SSG Metten nahmen Herbert Wolf und Vorsitzender Adolf Helmprecht die Finanzspritze dankbar entgegen. Die Jugendbeauftragten des Gartenbauvereins, Erna Plödereder und Kerstin Kraus, werden die willkommene Spende für die Nachwuchsarbeit mit den Gartenfexern verwenden. - cho/Foto: Holler

Deggendorfer Zeitung, 08.03.2012
 
Viel gelernt, um anderen zu helfen


Viel gelernt


Deggendorf. 14 Helfer des BRK-Kreisverbands Deggendorf haben ihre Urkunden für den erfolgreich absolvierten Sanitätsgrundlehrgang entgegen genommen. Bei einer umfassenden Prüfung stellten die Rotkreuzler ihr Wissen bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung, in praktischen Fallbeispielen und einem theoretischen Teil unter Beweis. Lehrgangsleiterin Nicole Achatz, der Leiter der Ausbildung im Kreisverband Deggendorf Hermann Langgartner sowie weitere sechs Ausbilder gratulierten Arne Erichsen, Marion Datzmann, Andreas Weber, Gregor Weber, Lukas Maurer, Martin Vaitl, Simone Bernhard, Tobias Drasch, Angelika Ursof, Michael Domke, Lisa-Maria Schönberger, Fabian Gansl, Josef Schmid und Maximilian Dahm zu ihrer Leistung und freuten sich über den "Nachwuchs" in den ehrenamtlichen Reihen. Die Helfer stehen nun unter anderem für Sanitätsdienste bei Konzerten, sportlichen Wettkämpfen oder im betreuten Fahrdienst zur Verfügung. - dz/F: dz

Deggendorfer Zeitung, 16.11.2011
 
Ausbildungswochenende im Burgsteinhaus


Burgsteinhaus


Metten. Ein Ausbildungswochenende mit viel Wissenswertem und jeder Menge Spaß hat die Jugendgruppe der Wasserwacht Metten erlebt: Wie jedes Jahr trafen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Hüttenwochenende im Burgsteinhaus. 20 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren absolvierten mit acht Betreuern ein umfangreiches Programm, zu dem auch viele Spiele gehörten. Bei der Ausbildung erfuhren die Kinder viel über Gefahren im Wasser bzw. menschliche Ursachen bei Badeunfällen und lernten das richtige Verhalten bei der Rettung. Sämtliche Stationen gehören zur theoretischen Ausbildung des Jugendrettungsschwimmabzeichens. Wasserwachtsvorsitzender Martin Plötz organisierte eine aufregende Nachtwanderung durch den finsteren Wald. Als Erinnerung an das Wochenende gab es für alle Teilnehmer Wasserwacht-Tassen und viel Lob für das Küchenteam mit Josef Hartl, Gabi und Roland Schönberger. - cho/Foto: Holler

Deggendorfer Zeitung, 16.11.2011
 
Neue Sanitäterin


Sani


Metten. Mit Lisa Schönberger reiht sich eine frische und junge neue Sanitäterin in die Riege der Wasserwacht ein. Lisa hat am 29. Oktober die Prüfung für die Sanitätsgrundausbildung erfolgreich abgelegt. Die Prüfung umfasst Theorie, Praxis Herz-Lungen-Wiederbelegung und Frühdefibrillation und ein Praxis Fallbeispiel. Gelehrt wird in 65 Unterrichtseinheiten zu je 45 min. Wir gratulieren Lisa recht herzlich zur bestandenen Prüfung und wünschen viel Freude an der Arbeit.

Liesa Hartl, 01.11.2011
 
Spende Blut - Rette Leben


Blutspende


Metten. Bereits zum 4 mal fand am 26.10.2011 die Blutspende in Metten statt. Unter dem Motto "Spende Blut - Rette Leben" kamen zahlreiche Bürger um Gutes zu tun.

Blutspende




Blutspende




Blutspende


Vielen Dank an alle Helfer und Spender, für die es selbstverständlich ist hier dabeizusein.
Liesa Hartl, 27.10.2011
 
Neuauflage der Säuberungsaktion
Metten.

Säuberungsaktion


Die freiwillige Säuberungsaktion "Rama dama" wurde zuletzt vor vier Jahren durchgeführt. Seit 2008 ging nichts mehr zusammen. Umso mehr freute sich Bürgermeister Erhard Radlmaier, dass heuer rund 45 verantwortungsbewusste Mitglieder der Ortsvereine und einige Privatleute dem Aufruf des Marktes gefolgt waren und sich am vergangenen Samstag in aller Frühe am Rathaus einfanden, um große Teile des Ortsgebiets vor Einbruch des Winters von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien. Mehr oder weniger auf den letzten Drücker hatten sich noch etliche "Saubermänner und -frauen" bei der Gemeindeverwaltung zum "Rama dama" angemeldet. Als Anerkennung gab es eine Brotzeit und Gratisgetränke für die Helfer der Berger Feuerwehr, vom Stammtisch "Berger Buam", Fischereiverein, Gartenbauverein, Liederkranz, Eisstockschützen, TSV Metten und der Wasserwacht. Ein gutes Dutzend vorwiegend jugendliche Mitglieder der Wasserwacht suchte das Donauufer vom Schalterbach bis hinauf nach Zeitldorf ab. Mit viel Geduld wurde der Federkern einer alten Matratze aus dem Gebüsch gezogen. Kein Verständnis kann Jugendleiterin Lisa Hartl dafür aufbringen, dass der Müll der vergangenen Grillsaison unbedacht am idyllischen Donauufer liegen gelassen wird. Mehrere Einweggrills und Plastiktüten voller Überreste des Freizeitvergnügens wurden von den Wasserwachtlern (Foto) an der Donau aufgesammelt.
- cho/Foto: Holler - Deggendorfer Zeitung, 18.10.2011
 
Saisonabschluss bei der Wasserwacht
Metten.

Saisonabschluss


Mit einer kleinen Abschlussfeier ist die Sommersaison für beide Jugendgruppen der Wasserwacht zu Ende gegangen. Gleich zu Beginn der Feier war eine große Kleiderprobe angesagt: Alle Jugendlichen bekamen von Martin Plötz organisierte Fleecewesten mit Wasserwachtsemblem. Kurz darauf gab es die nächste Überraschung: Raphael Horndasch und Helmut Pongratz, beides Mitglieder der Wasserwacht Metten, kamen mit dem Sanka um die Ecke "geschossen". Das Einsatzfahrzeug wurde genauestens unter die Lupe genommen. Aufmerksam folgte die Wasserwachtjugend den Erklärungen von Helmut Pongratz, auf der Trage durfte sogar "probegelegen" werden. Der Kindernotfallkoffer wurde ebenfalls eingehend inspiziert und ausführlich erklärt. Mit leckeren Würsteln von Grillmeister Rudi Ertl klang die Feier aus.
- cho/Foto: Holler - Deggendorfer Zeitung, 24.09.2011
 
Nasses Wochenende am Chiemsee
Zeltlager des Wasserwacht-Kreisverbands erfordert viel Improvisation
Plattling/Deggendorf.

Schlauchboote
In und aufs Wasser konnten die Jugendlichen dann am Sonntag doch noch. Fotos: F. Apfelbeck

Die Jugendlichen der Wasserwacht im Kreisverband durften am Wochenende ihr Zeltlager am Chiemsee aufschlagen. Zwar war das Wetter nicht gerade optimal, denn es war windig und kühl. Außerdem tröpfelte es immer wieder, doch die Jugendleiter hatten ein buntes Programm zusammengestellt, das für jedes Wetter geeignet war. Das Badevergnügen jedoch ist zumindest an den ersten beiden Tagen ins „Wasser gefallen“. Die Betreuerinnen und Betreuer mussten immer wieder improvisieren, was ihnen auch gelang.

Beteiligt haben sich die Wasserwacht-Ortsgruppen Metten, Plattling, Osterhofen und Stephansposching. Ganz mit dem Zeltaufbau waren die Jugendlichen am Freitag beschäftigt. Nach dem Essen wurde ein romantische Lagerfeuer entzündet - unter einem Dach, um die Flammen und die Gruppe vor dem Regen zu schützen. Bei den Kennenlernspielen vergaßen die Kinder allerdings das schlechte Wetter. Um Mitternacht wurde es etwas gruselig beim beliebten Spiel „Die Werwölfe vom Düsterwald“.

Die Wanderung am Samstagvormittag musste wegen des Regens bald wieder abgebrochen werden. Zurück zum Zeltplatz wurden die Spiele, die schon vorsichtshalber vom Kreisjugendring ausgeliehen und mitgebracht worden waren, im Großraumzelt auspackt. Für den Nachmittag wurde eine Dampferfahrt auf dem Chiemsee mit Besichtigung des Schlosses Herrenchiemsee gebucht. Die Geschichte König Ludwig II. interessierte die Kinder und Jugendlichen gleichermaßen.

Lieber im Schlauchboot als im kalten Wasser.

Am Abend gab es noch ein interessantes Fußballspiel auf dem Bolzplatz, der zum Campingplatz gehörte. Der Abend wurde mit Kartenspielen und Singen und Musizieren verbracht. Doch noch die Badesachen ausgepackt werden konnten am Sonntag: Ins Wasser wagten sich die wenigsten, war es doch noch sehr kalt. Die Teilnehmer begaben sich dann lieber im Schlauchboot auf den Chiemsee. Da der Wind „auflandig“ war, herrschte auch kaum Gefahr, dass die Boote auf den See getrieben würden. Nach gut einer Stunde Vergnügen im, am und auf dem See musste dann jedoch zum Lager zurückgekehrt werden: Es galt, die Zelte abzubauen, und den Platz für die nächste Gruppe zu räumen.

Für die Verpflegung der Wasserwachtler hatte eine Truppe erfahrener „Köche“ von der Ortsgruppe Metten gesorgt, so dass sich die Jugendleiter ganz um die Betreuung kümmern konnten. Obwohl das Altersspektrum der Gruppe sehr breit gestreut war - die Mitglieder waren zwischen sechs und 17 Jahren alt - war der Zusammenhalt gut.
Schlauchboote
Zur Herreninsel waren die Kinder mit dem Dampfer gefahren. Das Schloss und die Geschichte von König Ludwig II. interessierte die jungen Wasserwachtler.
Schlauchboote
Mit den Spielen, die vorsichtshalber schon vom KJR ausgeliehen worden waren, vergnügten sich die Kinder am regnerischen Samstagvormittag im Großraumzelt

fa - Deggendorfer Zeitung, 05.08.2011
 
Bei nur 16 Grad: 80 Harte schwimmen in der Donau

Metten

Gruppenbild
Aufgekratzt und munter waren die 80 Teilnehmer des 31. Mettener Donauschwimmens. - Foto: Holler

Ein vorsorglich mitgebrachter Regenschirm wurde von den Donauschwimmern nach dem Einstieg an der Sommersdorfer Brücke nur zur Gaudi in den Fluten aufgespannt: Kurz vor dem Start des 31. Donauschwimmens der Wasserwacht Metten am Samstag riss der Himmel auf. Ein frischer Wind hatte die grauen Regenwolken vertrieben, so dass 80 couragierte Schwimmer bei 16 Grad Außen- und 19 Grad Wassertemperatur die 4,5 Flusskilometer bis zur Rettungsstation am Mettener Donauufer unter weiß-blauem Himmel zurücklegen konnten.
Martin Plötz, Vorsitzender der BRK-Ortsgruppe, hatte seine Enttäuschung über das Wetterpech zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht ganz überwunden. Beim Aufbau für das Freibadfest hatte es noch gegossen wie aus Kübeln: Das Open-Air-Konzert mit Liveband wurde deshalb ganz abgesagt. Witterungsbedingt verlagerte man die verkleinerte Festivität vor die Tore des Freibads, um die Liegewiese nicht zu schädigen.
Die Stimmung unter den Schwimmern war dennoch bestens. Wegen der gefühlten „Kälte“ waren allerdings deutlich weniger Teilnehmer aus der Bevölkerung mit von der Partie, nur wenige „harte Mettener“. Die umliegenden Tauchsportgruppen und Wassserwachten hielten den Organisatoren aber zuverlässig die Treue. „Frisch ist es schon“, gestand Mettens 2. Bürgermeister Wolfgang Paukner, der genau wie EC-Vorsitzender Karl Schober mit nackter Haut in die Donau stieg.
Aufgekratzt skandierten die Waltendorfer „ein dreifaches patsch-nass“, den Schlachtruf ihrer Ortsgruppe, bevor sie mit grellen Perücken ins Wasser gingen und für muntere Farbtupfer in der Donau sorgten.

Start
Die Mitglieder der Wasserwacht Waltendorf (im Bild Markus Ebner) sorgten mit ihren Perücken für einen bunten Fahrbtupfer beim Donauschwimmen.. - Foto: Holler

Abgesichert wurden die Schwimmer von Begleitbooten aus Metten und Deggendorf. Ein Linienbus war für den Transport der Teilnehmer nach Kleinschwarzach gechartert worden. Reinhold Schwarzmüller fungierte als „lebendes Navigationssystem“: Weil er seine Busfahrerlizenz nicht mehr weiter verlängern wollte, hatte der langjährige Chauffeuer der Wasserwacht erstmalig Jens Siefert angeheuert.
Nach Vorschrift des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) Regensburg darf die Mettener Wasserwacht kein Wettschwimmen in der Donau veranstalten, denn die Gruppe der Schwimmer sollte nicht weiter als 300 Meter voneinander entfernt sein. „Nirgendwo sonst an der Donau sind die Vorschriften so streng“, weiß Martin Plötz. Sobald jemand schneller schwimmen will, zählt er deshalb offiziell nicht mehr zur Veranstaltung. Pokale gibt es traditionell für die größten Gruppen: Heuer zum wiederholten Mal für die Tauchsportgruppe Egginger, gefolgt von den Wasserwachten aus Waltendorf und Hengersberg. Geehrt wurde auch die jüngste Teilnehmerin: Die elfjährige Elena Linzmeier. Seit letztem Jahr können beim Donauschwimmen auch Punkte für den Langstreckenschwimmpass gesammelt werden.
Inoffiziell spielt die Geschwindigkeit für einige besonders sportliche und ehrgeizige Schwimmer dennoch eine Rolle: In der rasanten Zeit von 44, 57 Minuten bewältigte der frühere Mettener Triathlet Anton Gilch nicht zum ersten Mal als Schnellster die 4,5 Kilometer. Mit warmem Tee, serviert von den Mädels der Wasserwacht, wurde kurz darauf Dr. Fritz Scholz am Ufer empfangen. Der leidenschaftliche Schwimmer lässt kein Donauschwimmen aus: „Man musste Gas geben, frisch war es schon“, sagte der Neuhausener. Er war in Badehose geschwommen, genau wie der drittschnellste Schwimmer, Pavel Sapozhnykol. „Ich würde sagen, das Wasser war warm“, meinte dagegen der Ukrainer, zum allerersten Mal mit von der Partie. Sein Deggendorfer Arbeitskollege hatte ihm erst einen Tag zuvor vom Donauschwimmen erzählt. Der abgehärtete sportliche Typ ist von früheren Flussschwimmen in Finnland ganz andere Temperaturen gewöhnt, Er steigt selbst bei nur zehn Grad in nordische Flüsse und Seen. Aus „Spaß an der Freude“ machte die gebürtige Mettenerin Gabriele Geiger bereits zum dritten Mal mit. Sie lebt in Stephansposching und fühlt sich der Donau eng verbunden: „Mitten im Fluss erlebt man die Donau von einer ganz anderen Seite, ich bin froh, dass ich wieder mit dabei war.“ Das konnte Wolfgang Paukner nur bestätigen. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend „Tag und Nacht“ am Fluss und auf der Insel: „Unsere Donau ist einfach herrlich, man nutzt das aus Zeitmangel viel zu wenig.“ Für Duschwasser sorgte die Mettener Feuerwehr, „Warmduschern“ konnte allerdings nicht geholfen werden.
Im Startgeld enthalten war ein warmes Essen, das von der Wasserwachtcrew - rund 35 Mitglieder waren insgesamt im Einsatz - in Zelten am Freibad zubereitet wurde, Getränke gab es in der Bootsgarage. Reichhaltig bestückt war auch das Kuchenbuffet. Party-Stimmung verbreitete DJ Samuel Reichmann von der WW Hengersberg.
cho - Deggendorfer Zeitung, 04.07.2011
 
"Eine starke Truppe, ein Profilager"

Metten

Jugend
Die Einsatzfreude des Nachwuchses hob der Jugendleiter der Kreiswasserwacht, Fritz Apfelbeck, hervor und dankte den beiden Jugendleiterinnen der Wasserwacht Lisa Hartl (r.) und Kathrin Staudinger (l.) - Foto: Friedberger

Erwachsene
Medaillen für besondere Verdienste und Urkunden für langjährigen Dienst bei der Wasserwacht Metten: Gerhard Gansl (v.l.), Alfred und Franz Pritzl, Lisa Hartl, Sabine Schmid, Kathrin Staudinger, Rainer Würzinger, Michael Schwarzmüller, Martin Plötz und Rudi Ertl.

Im kommenden Jahr wird die Wasserwacht Metten 50 Jahre alt: „Die Ortsgruppe kommt ins reife Alter und ist trotzdem immer noch taufrisch“, unterstrich Gerhard Gansl bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Lehner. Fast 10 000 geleistete Arbeitsstunden, diese stolze Bilanz könne sich sehen lassen, lobte der Kreisgeschäftsführer des BRK: „Die Wasserwacht Metten ist eine starke Truppe, die über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist: Ein richtiges Profilager.“ Momentan in aller Munde sei der gesellschaftliche Trend, sich nicht mehr an Organisationen binden zu wollen: „Ihr zeigt, dass es auch anders geht.“ Im Namen des Marktes zollte 3. Bürgermeisterin Sabine Schmid der Ortsgruppe Respekt: „Macht weiter so, ich hoffe, dass der Elan anhält.“ Die Wasserwacht hat 389 Mitglieder, 89 davon sind Kinder und Jugendliche. 1900 Wachstunden wurden an der Donau und im Freibad geleistet, ernsthafte Einsätze gab es im vergangenen Jahr glücklicherweise kaum. Erste Hilfe musste 30-mal geleistet werden, der Rettungswagen wurde nur einmal benötigt. 23 Rettungsschwimmabzeichen nahm die Ortsgruppe ab. Vorsitzender Martin Plötz ist überzeugt, dass sich bei den Schwimmkursen langsam der Geburtenrückgang bemerkbar macht: Im Laufe von drei Jahren verringerte sich die Teilnehmerzahl von 70 auf 48 Kinder: „Davon profitieren letztlich aber die wenigeren Kinder, da ein Ausbilder inzwischen nur noch für drei bis vier Kinder verantwortlich ist.“ 40 Seepferdchen und elf Jugendschwimmabzeichen wurden ebenfalls abgenommen.

In die Aus- und Fortbildung investierte die eifrige Truppe 1350 Stunden. Neben Rudi Ertl darf sich inzwischen auch Christopher Helmbrecht „Einsatzleiter im Wasserrettungsdienst“ nennen. Mit sechs Einsatzleitern - alle übrigen können Gesamteinsätze der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) leiten - sei man relativ gut aufgestellt, betonte Plötz. Im vergangenen Jahr hätten sich auch viele andere Organisationen an die Mettener Wasserwacht gewandt. Als „Helfer vor Ort“ wurden in Bernried ebenfalls 1500 Stunden geleistet. Für die so genannte Mittelbeschaffung wendete man 2700 Stunden auf. Unter diesen Oberbegriff fällt auch die Ausrichtung des Badfestes mit Donauschwimmen. Das nächste Fest im Freibad steigt am 2. Juli, es soll nicht ganz so rockig werden wie das letzte, aber dem Motto „Rock im Bad“ möchte man auf jeden Fall treu bleiben.

Außergewöhnliche Höhepunkte waren BR-Filmaufnahmen vom Wachdienst an der Donau und einer Einsatzübung für Peter Dermühls Reportage „500 Meter Donau“ sowie die Verhinderung des Maibaumstehlens durch Antenne Bayern in Neuhausen. Die „ganze Gaudi“ habe eine solche Eigendynamik entwickelt, dass Moderator Leikermoser schließlich in der Wachstation eingesperrt wurde und mit einer Kuhglocke am Hals durch Neuhausen ziehen musste, berichtete Plötz. Eine Premiere war auch die Schiffshochzeit auf der Donau, die erste in der Geschichte des Marktes: Der Standesbeamte Erhard Radlmaier wurde von der Wasserwacht mit dem Boot an Bord gebracht und nach der Trauung wieder ans sichere Ufer zurückgeholt. Dank ging an die Marktgemeinde und den Kreisverband. Das gute Verhältnis zu den Mettener Bademeistern hob Plötz besonders hervor. Kassier Andreas Müller schloss sich den Dankesworten des Vorsitzenden an, die er auch an den Förderverein richtete. Nachdem Müller offengelegt hatte „wo das Geld herkam und wo es hinging“, lieferte Technischer Leiter Stefan Staudinger einen detaillierten Überblick über sämtliche Einsätze, Übungen, Ausbildungen und Veranstaltungen. Eine Vermisstensuche auf der Donau ging glimpflich aus: Der Einsatz wurde abgebrochen, da die gesuchte Person von der Polizei zu Haus angetroffen wurde. Relativ schnell erholte sich auch eine bewusstlose Person, die von den Wasserwachtlern auf einem vorbeifahrenden Frachter erstversorgt wurde. Die spektakulärste von zahlreichen Übungen - etwa beim Tauchen unter dem Eis, in der Nacht oder mit Sprechverbindung - war sicherlich eine Wasserrettungsübung mit dem Hubschrauber „Christoph 15“ in Parkstetten.

Zu Recht stolz sind die Wasserwachtler auf ihre beiden engagierten Jugendleiterinnen: Lisa Hartl und Kathrin Staudinger bilden sich aus freien Stücken kontinuierlich weiter und stellen für die knapp 90 Kinder und Jugendlichen jedes Jahr ein attraktives Programm auf die Beine, bei dem auch der Naturschutz nicht zu kurz kommt. Dafür wurden die jungen Frauen mit der Wasserwacht Medaille in Bronze ausgezeichnet. Lisa Hartl informierte über den aktuellen Ausbildungsstand des Nachwuchses sowie über Aktivitäten. Das Zeltlager, bei dem es das Wetter nicht gut meinte, soll heuer zusammen mit dem gesamten Kreisverband am Chiemsee stattfinden. Weitere Termine der Jugendgruppe sind auf der Homepage www.wasserwacht-metten.de zu finden.

Wasserwacht Medaillen für besondere Verdienste, in diesem Fall sogar in Silber, erhielten auch Rainer Würzinger und Michael Schwarzmüller. Martin Plötz, Gerhard Gansl und Sabine Schmid gratulierten. Urkunden für langjährige Dienstjahre gingen zudem an Erhard Radlmaier und Alois Radlbeck (40 Jahre), Irene Ketzer, Alfred und Franz Pritzl, Thomas und Klaus Hagl (35), Rudolf Ertl (30), Kathrin Staudinger (15), Lisa Hartl und Markus Egginger (zehn) sowie an Eva Hochgräber, Kathrin Nagerl, Regina Heider und Carina Haban für je fünf Dienstjahre.
cho - Deggendorfer Zeitung, 28.03.2011
 
Nistkästenreinigung

Metten Am Samstag haben sich fünf junge Natürschützer zusammengefunden um die Nistkästen an der Donau zu reinigen. Bei schönstem Wetter wurden die im letzten Jahr neu aufhängten Brutstätten der Vögel sauber gemacht, damit diese heuer wieder im "sauberen Haus" nisten können. Mit Hilfe von Hans Staudinger, seinem Bulldog und Josef Hartl ging alles Rucki Zucki. Anschließend wärmten wir uns noch mit heißem Tee.
Liesa Hartl, 09.03.2011
 
Eiskalte Übung für die Eistaucher
Feuerwehr, Wasserwacht und BRK proben bei Sammern unter realistischen Bedingungen

Eisübung
Die Wasserwacht zeigte, wie eine ins Eis eingebrochene Person mit einem Eisschlitten gerettet werden kann. Geübt wurde auch die Rettung mit einer Leiter. - Foto: Friedberger

Sammern. Regen, Graupelschauer, Temperaturen um die Nullgrad – kurzum ein richtig ungemütliches Wetter hat die gemeinsame Übung von Feuerwehr, Wasserwacht und BRK am Samstagnachmittag begleitet. Und doch war das Wetter ideal, denn es ging um Eistauchen und Eisrettung. Genau den dafür passenden Zustand einer zwar nach außen gefroren wirkenden Eisdecke, die jedoch nicht mehr trägt, hatte der Kiesweiher bei Sammern, an dem die Übung stattfand. Die Wasserwacht mit Kreisvorsitzenden Ludwig Helfrich und technischem Leiter Rudolf Ertl zeigte den Mooser Feuerwehrleuten die verschiedenen Möglichkeiten auf, ins Eis eingebrochenen Personen zu Hilfe zu kommen. Anschaulich wurde demonstriert, wie die Rettung durch einen so genannten Eisschlitten – laienhaft ausgedrückt eine mit Kunststoffkufen ausgestattete Luftmatratze mit Schnur – erfolgen kann. Geübt wurde auch die Rettung mit einer Leiter. Für diese Übung stellte sich Florian Leibrecht freiwillig als zu rettende Person zur Verfügung, wofür ihm Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl und Kommandant Jürgen Baierl ausdrücklich dankten.

Rettung mit Eisschlitten und Leiter geübt

Zudem übten die Wasserwachtler – mit dabei waren die Ortsgruppen Metten, Osterhofen, Hengersberg und Plattling – noch das Eistauchen. An verschiedenen Punkten war das Eis aufgebrochen worden und die Taucher mussten versuchen, nach Anleitung vom Ufer aus die angezeigten Stellen zu erreichen.
Bei der eisigen Veranstaltung war die Einweihung der neuen Feldküche und die im Anschluss an die Übung servierte Gulaschsuppe eine höchst willkommene Angelegenheit, bei der sich die Beteiligten wieder aufwärmen konnten.
-tf
Deggendorfer Zeitung, 15.02.2011
 
Neujahrsschwimmer springen in die rabenschwarze Donau
Aktion der Mettener Wasserwacht bei klirrender Kälte

Neujahrsschwimmen
Gruslig ist es schon ein wenig, wenn die Mettener Wasserwachtler beim Neujahrsschwimmen mit Fackeln in die rabenschwarze eiskalte Donau steigen. - Foto: Holler

Metten. Bei klirrender Kälte sind sieben unverzagte Wasserwachtler nach Einbruch der Dunkelheit einige hundert Meter oberhalb der Mettener Wasserwachtstation in die eisigen Fluten der Donau gestiegen, um das neue Jahr mit einem Fackelschwimmen zu begrüßen.
Neoprenanzüge sind am Reißverschluss in der Regel nicht ganz dicht, deshalb mussten deren Träger die Zähne ganz besonders fest zusammenbeißen bei der traditionellen Neujahrsaktion der Ortsgruppe, die fast einer Mutprobe gleichkommt und heuer bereits zum siebten Mal stattfand. Die extremen Bedingungen beförderten den Sarkasmus einiger Fackelschimmer ungemein: Von „bacherlwarmem Wasser“ war die Rede und es wurde viel gelacht in den stockfinsteren Fluten der Donau.
Ein außergewöhnliches Spektakel war der Anblick der tanzenden Lichtpunkte im nächtlichen Flussnebel für etliche Beobachter: Wie etwa für Josef Lipp vom Kohlhof, der Holz für das knisternde Lagerfeuer beigesteuert hatte, an dem man sich bei Punsch und Gulaschsuppe aufwärmen konnte. Eigentlich nahmen an der ersten Wasserwachtaktion des Jahres aber nicht nur die sieben couragierten Fackelschwimmer Martin Plötz, Rainer Würzinger, Heinz Berchtold, Stefan Staudinger, „Bepp“ Mader, Rudi Ertl und Michael Schwarzmüller teil: Von Würzinger am Steckerl durch die Donauwellen getragen wurde auch eine Abbildung von Tobias Vogl, der seit November letzten Jahres in Afghanistan im Einsatz ist. Das Porträt des 21-Jährigen Wasserwachtlers ist seitdem bei allen Unternehmungen der Ortsgruppe mit dabei, man hält ständig Kontakt zu dem Kameraden im Auslandeinsatz.
Bis vor sieben Jahren tauchte die Ortsgruppe das Neue Jahr noch an. Da sich im Laufe der Zeit jedoch immer mehr Mitglieder an der Neujahraktion beteiligen wollten, entschied man sich für die das gemeinsame Anschwimmen. Bei der Premiere wurde seinerzeit eine Europalette durch den finsteren Fluss geschoben, die mit Kerzen in Form einer Krone bestückt war. „Jetzt können wir eigentlich schön langsam wieder zum Tauchen übergehen“, denkt Vorsitzender Plötz laut nach. Die Mettener Ortsgruppe hat mit neuen Tauchern die größte Gruppe Einsatztaucher des Landkreises. Die teils 20 Jahre alte Tauchausrüstung wurde inzwischen Zug um Zug auf den neuesten Stand gebracht. Heuer möchte man die schrittweise Erneuerung der Ausrüstung durch die Anschaffung eines neuen Kompressors zum Befüllen der Tauchgeräte zum Abschluss bringen. Somit wären die Einsatztaucher wieder auf dem neuesten Stand der Technik und für die nächsten Jahre optimal gerüstet.
Wer meint, dass sich bei eisiger Kälte und Schnee nur „harte Männer“ zu einem Sprung in die Donau überwinden könnten, der irrt: Wenn man sie ließe, wären Anna Ertl (12), Jennifer Würzinger (11) und Elena Hohenadl (9) sofort mit dabei, beteuern die Mädchen. Bis es soweit ist, begleiten sie die unerschrockenen Donauschwimmer mit Fackeln und Sternwerfern am Ufer und haben auch dabei ihren Spaß.
-cho Deggendorfer Zeitung, 12.01.2011
 
Hochzeit auf der Donau - Wasserwacht setzt Standesbeamten über

Bürgermeister

Metten. Das Rettungsboot der Wasserwacht Metten war schon bei den verschiedensten Anlässen im Einsatz. Die Lebensrettung zweier Jugendlicher, Krankentransporte von Frachtschiffen und Kreuzfahrtschiffen, Hilfeleistungen bei gekenterten Kajakfahrern, oder manövrierunfähigen Sportbooten sowie Vermisstensuchen und Leichenbergungen gehörten zum bisherigen Leistungsspektrum. Am Samstag, den 09.10.2010 war der Anlass für die Einsatzkräfte jedoch ein ganz anderer: Ein Brautpaar aus Metten wollte auf der Donau den Bund für ihr gemeinsames Leben besiegeln. Zu diesem Zweck wurde Bürgermeister Radlmaier (selbst langjähriges Mitglied der Wasserwacht Metten) in der Funktion als Standesbeamter mit dem Boot der Wasserwacht zur Trauung auf das Schiff „MS Deggendorf“ übergesetzt. 140 Hochzeitsgäste klatschten Beifall, als die Wasserwacht mit dem Bürgermeister an Bord an das vor Anker liegende Schiff anlegte. Nach stattgefundener Trauung wurde Herr Radlmaier wieder sicher an Land gebracht - dem Hochzeitspaar wünscht die Wasserwacht alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg.
-Plötz
 
Wetterkapriolen beim Zeltlager

Metten. Ein aufregendes Wochenende haben 23 Kinder der Wasserwacht mit neuen Betreuern auf einem Zeltplatz in Mitterfels erlebt: Nach der Ankunft bei strahlend schönem Wetter wurde der Platz erkundet und mit dem Aufbau der vielen Zelte begonnen, was bereits von einigen kleineren Regenschauern unterbrochen wurde. Nach dem Abendessen standen Spiele auf dem Programm, doch schon beim ersten Spiel wurden die Wasserwachtler von lang anhaltenden, heftigen Regenschauern überrascht. Längere Zeit wartete man ab und hoffte geduldig auf Wetterbesserung, doch der Regen ließ nicht nach. Schließlich wurde jede Gruppe einzeln in die jeweiligen Zelte gebracht. Doch ein Zelt hielt dem Dauerregen nicht stand: Weil alles patschnass war, wurde beschlossen, die betroffene Gruppe in die Küche umzuquartieren. Am nächsten Morgen hing der Nebel tief und es war sehr frisch. Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück brach man dennoch gemeinsam zu einer kleine Wanderung auf. Allmählich kam auch die Sonne wieder zum Vorschein. Nach einer leckeren Mittagsmahlzeit ging es ins Mitterfelser Freibad. Der Abend klang am Lagerfeuer mit Stockbrot und Gitarrenklängen aus. Am nächsten Morgen hatten alle noch viel Spaß bei einer Schnitzeljagd. cho/Foto:privat
Deggendorfer Zeitung, 26.August 2010
 
Auszeichnung für die "wahren Helden des Alltags"
Ehrenzeichen am Bande des Bayerischen Roten Kreuzes bei Festakt verliehen

Ehrung

Deggendorf. Über 1100 frewiliige Helferinnen und Helfer hat das Rote Kreuz im Landkreis Deggenorf. Im vorigen Jahr haben sie 186 779 Einsatzsstunden geleistet. Aus dieser großen BRK-Familie wurden bei einem Festakt acht Ehrenamltiche, die seit 40 bzw. 25 Jahren aktiv sind, mit dem Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. "Sie sind die wahren Helden des Alltags, die sich freiwillig verpflichtet haben - der guten Sache wegen, nicht wegen des Geldes, Anerkennung oder Wichtigtuerei", sagte stellvertretender Landrat Peter Erl bei dem Festakt.
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25-jährige Dienstzeit
Andreas Müller ist aktives Mitglied der Wasserwacht Metten. Nach der Ausbildung zum Rettungsschwimmer absolvierte er die Ausbildung Motorrettungsbootsführer. Außerdem war er von 1988 bis 1993 stellvertretender Ortsgruppenleiter und ist seither Kassenwart. Besonders aktiv ist er in der Ausbildung und Jugendarbeit.
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Michael Schwarzmüller ist Mitglied der Ortsgruppe Metten der Wasserwacht. Nachdem er sich erfolgreich zum Rettungsschimmer ausbilden ließ, wirkte er tatrkäftig bei den Schwimmkursen und Jugendveranstaltungen mit. 2005 übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Wasserwacht-Ortsgruppe Metten.
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Ausschnitte aus der Deggendorfer Zeitung vom 07. August 2010
 
Freibadfest

Metten. Flossen, Schwimmnudeln, Boote - mit allen möglichen Utensilien haben die Wasserratten die Donau für sich eingenommen. Zum 30. Mal hatte die Wasserwacht Metten zum Flussschwimmen eingeladen, fast 100 Teilnehmer stürzten sich ins Nass.
Die Erfrischung tat am sommerlich heißen Samstag recht gut. Mit 22 Grad Wassertemperatur war die Donau relativ warm, die meisten zwängten sich aber doch in einen Neoprenanzug. Immerhin war man eine Stunde im Wasser. Zudem gibt der Anzug etwas Auftrieb und macht das Schwimmen leichter.
Schwimmhilfen aller Art waren ohnehin erlaubt. Beim Einstieg in das Gewässer bei Kleinschwarzach wurde so einiges mitgenommen. Martin Plötz, Vorsitzender der Wasserwacht, betonte, dass es sich um eine Gaudi-Veranstaltung handle, nicht um einen Wettbewerb: „Das Donauschwimmen soll einfach Spaß machen, ein Volksschwimmen für jedermann, das uns unsere Donau näher bringen soll.“
Doch nicht nur die Gaudi, auch die Sicherheit wurde groß geschrieben. Das Schifffahrtsamt besteht auf einer langen Liste aus Vorschriften, unter anderem dass sich die Gruppe nicht zu weit auseinander ziehen sollte und dass kein Alkohol getrunken werden darf. Boote der Wasserwacht und der Wasserschutzpolizei begleiteten die Aktion. Alles verlief - auch dank dieser Maßnahmen - ohne Zwischenfälle.
Einige der Teilnehmer nahmen die Sache dann aber doch sportlich und stoppten für sich selbst ihre Zeit. Nur 39 Minuten benötigten Anton Gilch und Herbert Leitl für die über vier Kilometer flussabwärts. Sie waren die Ersten, die an der Wasserwachtstation Metten strandeten und dort mit Tee begrüßt wurden. Doch die begeisterten Donauschwimmer messen sich nicht einmal mit eigenen Bestzeiten. Die Bedingungen sind von Mal zu Mal unterschiedlich, heuer führte die Donau viel Wasser. Auch die Nächsten kamen in einer Zweiergruppe: Klaus Gäck und Franz Zach stiegen mit etwas Vorsprung vor der großen Gruppe aus dem Wasser. Alle anderen trudelten dann nach und nach ein. Die meisten hatten es etwas gemütlicher angegangen, schwammen in Gruppen oder mit ihren Kindern oder setzen sich sogar in ein Schlauchboot, in dem es sich mit kühlen Getränken gut aushalten ließ.
Erika Rothmayer war mit 74 Jahren die älteste Schwimmerin, Alina Greindl mit sieben Jahren die jüngste mutige Wasserratte. Sogar aus der Schweiz waren zwei Teilnehmer angereist. Die weiteste Anfahrt hatte aber Ralf Scharberg aus Hamm in Nordrhein-Westfalen mit 580 Kilometern. Neben den umliegenden Wasserwachten stellten auch die Taucher große Gruppen. Vom Tauchsportclub Deggendorf kamen viele Teilnehmer, die größte Gruppe aber stellte Tauchsport Egginger aus Deggendorf mit 30 Schwimmern.
Im Anschluss an das Donauschwimmen ging es im Freibad weiter mit einem Fest. Beim Sautrogrennen im Becken hatten vor allem die Kleinen viel Spaß. Wer sich noch einmal anstrengen wollte, konnte beim Beachvolleyball seine Kräfte unter Beweis stellen.Mit dem Wetter hatte die Wasserwacht Glück: Die wenigen Wolken verzogen, am Abend konnte im Trockenen noch zur Musik der Band „The Poorboys“ aus Viechtach gerockt werden. - ni
 
Wasserrettungsübung mit „Christoph 15“

Am Freitag, den 28. Mai 2010 übten die Besatzungen des ADAC Hubschrauber „Christoph 15“ das Retten eines Ertrinkenden mittels einer am Hubschrauber befestigten Bergeschlinge. An der Übung am Wolf - Weiher in der Nähe von Parkstetten beteiligten sich die Wasserwachten Straubing, Parkstetten und Metten. Insgesamt wurden 3 verschiedene Szenarien mehrmals nachgestellt. Im Fallbeispiel eins konnte sich das Opfer noch selbst die Schlinge überziehen. In einem anderen Fall erledigten dies bereits anwesende Wasserretter. Beim dritten Szenario wurde ein Wasserretter mit der Schlinge zum Verunfallten geflogen und abgesetzt. Dieser sicherte den Patienten und legte ihm anschließend die Bergeschlinge an und der Hubschrauber beförderte diesen ans rettende Ufer.

 
Junge Wasserwachtler hängen Nistkästen auf

Lisa und Liesa (Foto: Holler).

Metten. In Zusammenarbeit mit der St.-Erhard-Schule baute die Jugendgruppe der Wasserwacht kürzlich Nistkästen und Fledermauskästen (DZ berichtete). Dieser Tage wurden die Brutkästen für die Vögel aufgehängt. Eine kleine Gruppe Kinder und Jugendliche traf sich dazu mit Kathrin Staudinger und Liesa Hartl an der Bootsgarage beim Freibad. Von dort ging es gemeinsam zur Donau, wo die Kästen mit Hilfe von Hans Staudinger aufgehängt wurden. Mit dem Frontlader ging es hoch hinaus: Jeder durfte einmal mit der Hebebühne nach oben fahren, um seinen selbst zusammengebauten Nist- oder Fledermauskasten aufzuhängen. Einige Kinder schraubten ihren Nistkasten sogar selber an. Am Donauufer wurden acht neue Kästen aufgehängt. Im Freibad, wo auch Josef Hartl mithalf, wurden sechs neue Nist- und Fledermauskästen zusätzlich aufgehängt. Zurück in der Bootsgarage wurde spontan noch Knotenkunde gelehrt. –cho/Foto: Holler
Deggendorfer Zeitung 17. Mai 2010
 
Neuhausener erwischen Anntene Bayern beim Maibaum stehlen
Wasserwacht und Feuerwehr legen Wolfgang Leikermoser die Büßerglocke um den Hals

Leikermoser vor der Grundschule (Foto: Antenne Bayern). Mit Paddel bewaffnet (Foto: Antenne Bayern). Auf dem Rettungsbrett (Foto: Antenne Bayern).

Neuhausen.Da gehört schon mehr dazu, wenn Münchner mitten in Niederbayern einen Maibaum stehlen wollen: Keine Chance hatte das Team des Radiosenders Antenne Bayern in der Nacht auf gestern in Neuhausen.
„Ich werde nie wieder in Neuhausen einen Maibaum stehlen.“ Mit einem Megafon ausgestattet, und mit einer großen Kuhglocke quasi als Büßerglocke musste Moderator Wolfgang Leikermoser gestern durch Neuhausen zeihen und immer wieder den Satz aufsagen. Nachdem sie die Radiomacher in flagranti erwischt hatten, drehten die Neuhausener einfach den Spieß um und entführten den Moderator. Erst als die auferlegte Buße erfüllt war und die Neuhausener ihren Spaß hatte, durfte Leikermoser wieder zurück nach München.
Martin Plötz hatte den Braten schon gerochen, als er in Neuhausen einen Mini mit Münchner Kennzeichen entdeckte, dessen Insassen sich auffällig für das Betriebsgelände von Mühlbauer Bau intetessierten. In der Firma des 2. Bürgermeisters Karl Mühlbauer lagert die Feuerwehr seit Jahren ihren Maibaum. Plötz als Vorstand der Mettener Wasserwacht – die dem Leikermoser schon einmal übel mitspielte – weihte ein paar Vereinskameraden ein und machte sich dann auf den Weg zur Feuerwehr. „Nix Genaues haben wir nicht gewusst, aber wir haben uns auf die Lauer gelegt“, erzählt Plötz. „Die hatten keine Chance“, sagt auch der frühere Feuerwehrkommandant Karl Mühlbauer, dessen Nachfolger Thomas Fischl und Robert Wagner mit etlichen Mitgliedern, unterstützt von zahlreichen Wasserwachtlern, auf den Firmengelände in Deckung gingen.
Kurz nach zwei Uhr regte sich was. Drei dunkle Gestalten inspizierten den Baum, zogen aber wieder ab. Die Neuhausener rührten sich nicht. Kurz darauf rückte Leikermoser mit seinen zehn Helfern an. „Wir haben sie noch aufladen lassen“, berichtet schmunzelnd Mühlbauer. Dann fielen plötzlich rund 30 Neuhausener mit Gebrüll über die Maibaum Klauer her. Blaulicht und Flutlicht gingen an, die Wasserwacht-Kameraden waren mit Paddel bewaffnet. „Das glaub’ ich jetzt nicht“, entfuhr es dem entsetzten Leikermoser. Doch die Wasserwacht schnallte dem Moderator kurzerhand auf ein Rettungsbrett und transportierte ihm im Auto zum Wasserwachtshäuschen an die Donau, der Rest vom Antenne-Team durfte gehen – ohne Maibaum versteht sich. Im Wasserwacht-Hauptquartier musste der Moderator schmoren – und seine Kollegen in München auch, Leikermoser hätte um fünf Uhr wieder senden sollen. In einem ersten Telefonat warfen die Wasserwachtler dem Sender nur ein paar Brocken hin und legten sofort wieder auf. Eine Dreiviertelstunde später das gleiche Spiel. Erst beim dritten Mal kam es zu den Auslöseverhandlungen: Leikermoser musste Buße tun und für die Vereine wird auch noch eine Brotzeit fällig. Am Morgen zog Leikermoser dann samt Kuhglocke um den Hals durch ganz Neuhausen. Der Pfarrer gab ihm den Tipp mit, sich künftig ans elfte Gebot zu halten: „Du sollst dich nicht erwischen lassen.“ Im Rathaus trug sich der Moderator ins Goldene Buch ein. Auch den Geschäften musste er einen Besuch abstatten, ehe in der Grundschule die Kinder ihren Spaß mit dem büßenden Moderator hatten.
„Ihr schon wieder“, hatte Leikermoser gerufen, als er in der Nacht die Wasserwacht-Freunde unter den Maibaum-Bewachern erkannte. Die hatten den Antenne-Bayern-Star schon letztes Jahr im August auf seiner Tretboot-Tour auf der Donau heimgesucht und als Piraten verkleidet dessen Boot geentert. Niederbayern ist eben kein gutes Pflaster für den Radio-Gaudi-Macher. -wet

Deggendorfer Zeitung 22. April 2010
 
Wasserwacht Metten - Antenne Bayern

es war ein glücklicher Zufall, dass einem Wasserwachtler aus Metten ein Münchner "Mini" aufgefallen war, dessen Insassen sich intensiv für eine Lagerhalle in Neuhausen interessierten. In dieser offenen Halle einer Baufirma werden seit Jahren die Maibäume der Freiwillligen Feuerwehr Neuhausen gelagert, bzw. vorbereitet und geschmückt. Sofort nahmen die Wasserwachtler Kontakt zur Feuerwehr auf und gemeinsam wurde ein Plan zur Verteidigung des Baumes ausgearbeitet. Gegen 2:00 Uhr morgens bestätigte sich der Verdacht, als eine dreiköpfige Vorhut aus dem Dunkeln auftauchte und den Baum genau inspizierte. Als ca. 20 Minuten später 10 Personen erschienen und sich nach einigen Mühen mit dem Baum aus dem Staub machen wollten, wurde Alarm geschlagen. Kampflos ergaben sich die Diebe der Übermacht. Während Wolfgang Leikermoser auf einem Spineboard festgeschnallt und abtransportiert wurde, durfte sich seine Mannschaft auf den Heimweg machen. Leikermoser wurde schließlich zur Mettener Wachstation an die Donau verschleppt, von wo aus auch die intensiven Verhandlungen mit dem Radiosender begannen. In Laufe des Tages wurde die Geisel mit einem Megaphon und einer Kuhglocke ausgerüstet und durch Neuhausen geführt. Hierbei musste Herr Leikermoser über das Megaphon 1000 Mal geloben, den Neuhausener Baum nie mehr zu stehlen. Insgesamt war es eine riesengroße Gaudi, an der auch die „Geisel“ sichtlich Spaß hatte.
Martin Plötz, 23.04.2010
 
Nistkästenaktion der Wasserwacht

Metten.Einen Beitrag zum Tierschutz hat die Jugendgruppe der Wasserwacht mit Unterstützung einer Projektgruppe der St.-Erhard-Schule geleistet: Beim jüngsten Treffen bauten die Kinder der Ortsgruppe gemeinsam stabile neue Nistkästen. Hans Staudinger hatte das Holz für die Aktion spendiert, das zuvor im Rahmen einer Projektarbeit an der Erhard-Schule aufbereitet worden war. Die Schüler des BGJ Holz hatten die einzelnen Teile bereits aus den Brettern ausgeschnitten und auch die Löcher schon vorgebohrt. Mit viel Eifer schraubten und hämmerten die Jugendlichen der Wasserwacht sämtliche Teile zu Vogelnist- und Fledermauskästen zusammen. Auch die beiden Jugendleiterinnen Lisa Hartl und Kathrin Staudinger gaben so manchen fachkundigen Tipp. Ein großen Dankeschön für die tolle Vorarbeit ging an Lehrer Manfred Denk und die Projektgruppe des Berufsgrundschuljahres. Alle 16 Kästen sollen demnächst zusammen mit den Kindern im Freibad und an der Donau aufgehängt werden. – cho/F.: Holler

Deggendorfer Zeitung 13. April 2010
 
So filmreif sind 500 Meter Donau

Filmteam (Foto: Birgmann).


Metten.„Kamera läuft!“ Ein Filmteam des Bayerischen Fernsehens hat gestern mit zweitägigen Dreharbeiten an der Donau in Metten begonnen. „500 Meter Donau“ ist der Beitrag überschreiben, den der Bernrieder Autor Peter Dermühl (links) für die „Wir in Bayern“- Sendreihe „Landleben“ in den Kasten bringt. „Wir erzählen in einer 10-Minuten-Reportage Geschichten von Menschen, die hier am Fluss leben oder die öfter hierherkommen“, sagt Dermühl, der mit Kameramann Andras Schiebel (2.v.r) und Tontechniker Norbert Geißendorfer (r.) das Fernseh-Projekt realisiert. Die 500-Meter-Reise beginnt bei Flusskilometer 2289 auf Höhe des Anwesens von Gerhard Groß, der auch Einblick geben wird, wie es sich am Deich wohnt und lebt. „Wir wollen ein Stück großartiger bayerischer Flusslandschaft vorstellen. Das ist ein so faszinierendes, abwechslungsreiches Eckchen, das ich mir gedacht habe: Das müssen wir einfach festhalten. Der BR war von der Idee sofort begeister“, erzählt Dermühl. Die Auenlandschaft, der Mettenbach, die Flusslandschaft von oben und unten, Spaziergänger am Deich, Radfahrer, Jogger, Fischer, das Lucie-Linden-Haus, ein Sonnenuntergang, das Marterl mit den Pegelständen – Dermühl will die 500 Meter Donau in verschiedensten Mosaiksteinen zeigen. Zum Auftakt der Dreharbeiten ließ sich gestern die Wasserwacht Metten mit Ortsgruppenleiter Martin Plötz an der Spitze beim Einsatz auf der Donau über die Schulter schauen. Am heutigen Dienstag sind Jakob Wünsch, der sein Tai-Chi-Übungen gerne am Donau-Ufer macht, und Mettens Bürgermeister Erhard Radlmaier an der Reihe. Radlmaier gibt Einblick in die Gemeinde und den Tourismus und informiert über die Kläranlage.
Der Beitrag „500 Meter Donau“ wird voraussichtlich am Donnerstag, 29. April, gegen 16 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. – rm/Foto: Birgmann

Deggendorfer Zeitung 06. April 2010
 
Wasserwacht im Haus der Wildnis

Metten.Mit der Waldbahn machten sich 15 Kinder und drei Betreuer der Wasserwacht Metten kürzlich auf den Weg, um das „Haus der Wildnis“ in Ludwigsthal zu besuchen. Auf dem verschneiten Wanderweg ging es zuerst in die angelegte Steinzeithöhle, wo es echte Skelette und Waffen unserer Vorgänger zu bestaunen gab. Nach einem kleine Fußmarsch durch den Schnee erreichte die Gruppe das Haus der Wildnis. Dort stärkten sich die Kinder und erkundeten anschließend auf eigene Faust das Waldmuseum. Auf verschiedenste Art und Weise entdeckten sie dabei die Natur: Zum Beispiel in einem verborgenen Wurzelgang, wo das unterirdische Leben eines Baumes kennengelernt werden konnte. – cho/Foto: Holler

Deggendorfer Zeitung 23. März 2010
 
Aktivste und schnellste Wasserwacht
Ortsgruppe Metten: 34 Aus- und Fortbildungen – sieben Notfalleinsätze – 10 Ehrungen

Jahreshauptversammlung (Foto: Groitl).
Ehrungen bei der Mettener Wasserwacht (v.l.): Evelyn Staudinger, Andreas Müller, Johann Staudinger, Maria Mühlbauer, Ludwig Helfrich, Sabine Schmid, Michael Schwarzmüller, Martin Plötz, Gerhard Gansl und Werner Paukner. – F.: Groitl

Metten. Mit über 10000 geleisteten Arbeitsstunden darf sich die Mettener Wasserwacht als aktivster Ortsverband im ganzen Landkreis bezeichnen. Das betonte auch BRK-Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl auf der Jahreshauptversammlung der Mettener Wasserwacht.
Und die Schnellsten sind sie obendrein: Vorstand Martin Plötz betonte, dass die Wasserwachtler nur rund zwei Minuten brauchen, bis sie ablege bereit sind. Aber das sei auch nötig. Plötz kritisierte, dass oft wertvolle Minuten bis zur Alarmierung vergehen: „Manchmal werden wir erst zehn Minuten nach der Feuerwehr alarmiert.“ Er hofft, dass sich das in Zukunft ändere.
Besonders freute sich Martin Plötz über die absolvierten Ausbildungen von 2009: vier Rettungsschwimmabzeichen, 13 Frühdefibrillations- und Kommunikationskurse, ein Notfallseelsorger, zwei Ausbilder in Erster Hilfe und vier neue Rettungstaucher.
Im vergangenen Jahr wurde die Mettener Wasserwacht zu sieben Notfalleinsätzen alarmiert: ein medizinischer Notfall auf einem Kreuzfahrtschiff, ein gekentertes Schlauchboot, drei Vermisstensuchen, eine auf Grund gelaufene Luxusyacht und zur Rettung von drei in Not geratenen Jugendlichen. Dazu kamen mehrere Einsätze als Sicherungsdienst.
Kassenwart Andreas Müller sprach vom für die Wasserwacht finanziell erfolgreichsten Jahr seit 2003. Jugendleiterin Katrin Staudinger betonte, dass 97 der 306 Mitglieder der Wasserwacht Metten unter 18 Jahren alt seien. Für sie gibt es neben dem wöchentlichen Training im Freibad bzw. im Winter in der Halle ein breites Sprektrum von organisierten Freitzeitangeboten wie Zeltlager oder Ausflüge und Besuche bei der Wasserschutzpolizei und im Haus der Wildnis.
Die Ehrungen nahmen stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Schmid und Kreiswasserwachtsleiter Ludwig Helfrich vor, die beide in ihren Grußworten die Bedeutung der Wasserwacht Metten hervorhoben. Geehrt wurden für zehn Dienstjahre Thomas Zach, für 15 Dienstjahre Heinz Berchthold, für 20 Dienstjahre Evelyn Staudinger, Petra Ertl und Martin Plötz, für 30 Dienstjahre Maria Mühlbauer und Werner Paukner sowie für 35 Dienstjahre Johann Staudinger. Die silberne Ehrennadel wurde Andreas Müller und Michael Schwarzmüller verliehen.
Eine Überraschung hatten die Ehrengäste von der Kreiswasserwacht noch im Gepäck. Sie präsentierten einen Satz nagelneuer Tauchausrüstungen mit Unterwasser-Sprechgarnituren, die ab sofort bei den Mettenern stationiert wird, weil die Kameraden dort so schnell sind. -cg

F.: Groitl, Deggendorfer Zeitung 26. Februar 2010
 
Mit Fackeln in die eisige Donau
Anschwimmen der Wasserwacht bei minus fünf Grad Lufttemperatur

Fackelschwimmen 2010 (Foto: Holler).
Gruppenbild mit Dame: Beim Anschwimmen des neuen Jahres hatten die abgehärteten Schwimmer der Wasserwacht Metten heuer mit Julia Riedl (2.v.r.) auch eine junge Frau dabei. – Foto: Holler

Metten. Im vergangenen Jahr trieben bereits Eisschollen auf der Donau, als die abgehärteten Mitglieder der Wasserwacht-Ortsgruppe zum traditionellen Anschwimmen des Neuen Jahres in den Strom gestiegen waren. Mit 0,5 Grad Wassertemperatur luden die Donaufluten heuer am Vorabend des Dreikönigstags bei einer Außentemperatur von minus fünf Grad allerdings auch nicht gerade zum Plantschen ein.
Julia Riedl spürte ihre Hände und Füße kaum noch, als sie das eiskalte Wasser nach einem knappen Flusskilometer wieder verließ. „Aber trotzdem war es ein tolles Erlebnis“, sagte die mutige junge Frau, während sie sich am knisternden Lagerfeuer vor der Wasserwachtstation wieder aufwärmte. Sie nahm erstmals am Anschwimmen teil, das heuer zum vierten Mal durchgeführt wurde.
Bei Gulaschsuppe und Glühwein kamen aber auch all diejenigen auf ihre Kosten, die bei der winterlichen Kälte lieber auf dem Trockenen gebliebenen waren. Früher hatten die Rettungstaucher der Wasseracht das Neue Jahr meist angetaucht, aber das Anschwimmen habe sich besser bewährt, erklärte Vorsitzender Martin Plötz: „Jeder kann mitmachen, und auch für die Kinder ist es ein schönes Erlebnis, uns mit einem kleinen Fackelzug flussaufwärts zu begleiten.“
Neben Julia Riedl schwammen auch Martin Plötz, Rudi Ertl, Rainer Würzinger, Mike Schwarzmüller, Josef Mader, Tobias Vogl und Raphael Horndasch mit leuchtenden Fackeln donauabwärts durch die Nacht. Wer Eistauchen gewöhnt sei, so Vogl, dem mache das Anschwimmen zu Neujahr nicht viel aus: „ Im Nassanzug kosten nur die ersten fünf Minuten wirkliche große Überwindung.“ Während dieser Zeit verteilt sich das eisige Flusswasser zwischen Anzug und Körper. Eine weile dauert es dann schon, bis die Körpertemperatur das Wasser etwas erwärmt hat. – cho

cho/Foto: Holler, Deggendorfer Zeitung 08. Januar 2010
 
Drei neue Rettungstaucher


Drei neue Rettungstaucher (Foto: Holler).

Metten. Einen bewusstlosen Taucher aus dem Wasser retten, Tote bergen oder unter Wasser arbeiten - dass sie diese und weitere Aufgaben beherrschen, bewiesen drei Tauchanwärter aus der BRK-Kreiswasserwacht Deggendorf bei ihrer Prüfung zum Rettungstaucher. Ende Juli hatten Tobias Vogl (2.v.l), Christopher Helmbrecht (Mitte) und Korbinian Hartl (2.v.r) bereits den theoretischen Teil der Prüfung mit Fragen zu Tauchphysik, Navigation, Tauchgangsberechnungen, Gefahren und Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Tauchunfällen in Cham absolviert und konnten somit zusammen mit Tauchausbilder Christian Reisinger (l.) und Stefan Staudinger (r.) zum Praxis-Test an den Steinberger See bei Schwandorf aufbrechen. Etliche Tauchprüfer der Wasserwachten aus dem gesamten Bezirk Niederbayern/Oberpfalz wurden für den Tag der Prüfung zusammengezogen und fungierten während der Tauchgänge als Beobachter, Prüfer, Teampartner und Opfer. Besonderes Augenmerk legten die Prüfer darauf, dass die drei Taucher auch unter Stress ruhig und besonnen agierten.

cho/Foto: Holler, Deggendorfer Zeitung 05. Oktober 2009
 
Eine Bootsfahrt die ist lustig

Metten. eine Bootsfahrt die ist toll: Am vergangenen Wochenende trafen sich an der Fähranlegestelle in Mariaposching 24 Kinder der Wasserwacht Metten zu einer Schlauchbootfahrt. Los ging es mit zwei Schlauchbooten, mit Kathrin Staudinger und Roland Schönberger als Betreuer und einem kleinen Boot mit Außenborder, das von Rainer Würzinger gesteuert wurde. Begleitet wurden die jungen Paddler von „Anton“, dem Einsatzboot der Wasserwacht, mit Hans Staudinger am Steuer. Nach anfänglichen Paddelschwierigkeiten hatten die Kinder den richtigen Dreh bald heraus. Zwischendurch wurde am Donauufer eine kleine Pause zur Stärkung eingelegt. Zwei Stunden später konnten die Eltern die Wasserratten auch schon wieder in Empfang nehmen. An der Wasserwachtstation in Metten war in der Zwischenzeit ein kleines Fest vorbereitet worden. Dort gab es Kaffee und Kuchen für die Eltern und Sepp Hartl grillte Würstl. Anschließend durften dann auch die Erwachsenen eine Runde mit „Anton“ drehen und ein bisschen „Wasserwachtluft“ schnuppern.

cho/Foto: Holler, Deggendorfer Zeitung 02. Oktober 2009
 
Mit dem Tretboot durch Bayern

Der Moderator Wolfgang Leikermoser von Antenne Bayern hat es sich zum Ziel gesetzt, in nur 10 Tagen die Strecke Bamberg - Passau mit dem Tretboot zurückzulegen. Begleitet wurde er dabei von zwei Wasserwachtlern, einer davon ist Mitglied der OG Metten. Als das Tretboot schließlich am 8. Tag die Donau bei Metten passierte, wurde es von Piraten überfallen. Die Mettener Wasserwacht hatte hierzu ein Schlauchboot kurzerhand zum Piratenboot umgerüstet. In landesüblicher Tracht (Lederhose und Dirndl) und mit Dreschflegl bewaffnet musste sich der Moderator schließlich ergeben und wurde an die Wasserwacht-Station in Metten verschleppt. Nach einem herzlichen Empfang durch die Bevölkerung und einer kräftigen Brotzeit konnte er nach ca. einer Stunde seine Reise in Richtung Deggendorf fortsetzen. In einem waren sich das „Antenne Bayern Team“ und die „Wasserwacht Metten“ einig: Der Nachmittag war eine Riesengaudi...

Martin Plötz, 26. August 2009
 
Sicherheits-Tipps für Bootsfahrer

Deggendorf. So werden Menschen vor dem ertrinken gerettet: Anschaulich zeigten die Wasserwachtler (im Bild links Rainer Würzinger von der BRK Wasserwacht, Ortsgruppe Metten) beim Aktionstag "Sicherheit für Sportbootfahrer" des Bayerischen Motor Yacht Verbands, wie einfach Helfen sein kann und welche Ausrüstung auf einem Sportboot keinesfalls fehlen darf. Der Donau-Yacht-Club hatte die Aktion in Deggendorf veranstaltet. Mit dem Projekt, das am Donaustrandhaus stattfand, wollte man "veranschaulichen, wie Erste Hilfe bei ertrinkenden funktioniert", so Harald Knoth, 2. Vorstand des Clubs, der sich um die Organisation vor Ort kümmerte.

jj, Deggendorfer Zeitung, 10. Juli 2009
 
109 Mutige in den kühlen Donaufluten
Viel Spaß auf der 4,7 Kilometer langen Flussstrecke - Badfest ein voller Erfolg

Metten. Nach mehreren verregneten Jahren freute sich die Wasserwacht Metten am Samstag umso mehr über optimales Wetter zum 29. Donauschwimmen mit 109 Teilnehmern. Auch das geschmackvoll arrangierte Badfest mit tollem Service, Sautrogrennen, Kinderolympiade, Hüpfgiraffe und Open-Air-Konzert war endlich einmal wieder von Erfolg gekrönt. Bis tief in die Nacht genossen zahllose Besucher unter bunten Lichterketten die stimmungsvolle Atmosphäre auf dem weitläufigen Freibadgelände bei Rock-Klassikern der professionellen Coverband »Sladek & Friends«. Fackeln leuchteten den Weg zu der stilvoll dekorierten Bar unter Birken, die in Anlehnung an die Initialen der Wasserwacht als großes »W« aufgebaut worden war. Bei Mixgetränken und Cocktails wie Abtaucher oder Flutwelle machte sich Urlaubsstimmung breit.


Das tatkräftige Organisationsteam mit über 40 Aktiven hatte an der Donau den Überblick, registrierte und transportierte die Teilnehmer zum Ausgangspunkt an der Sommersdorfer Brücke, sorgte zusammen mit der Wasserwacht Plattling für die Sicherheit der Schwimmer aus Nah und Fern und kümmerte sich anschließend im Küchen-, Kuchen- und Getränkezelt um die Verköstigung. Bei relativ kühlen 18 Grad Wassertemperatur trug die überwiegende Anzahl der Teilnehmer Neoprenanzüge. Ganz besonders Abgehärtete wie 2. Bürgermeister Wolfgang Paukner oder eine mutige Erstschwimmerin aus Berg stiegen in Badehose und Bikini in die erfrischenden Fluten. Ohne Proviantboote, allerlei bunte Schwimmhilfen und Poolnudeln ist das legendäre Donauspektakel, bei dem der Spaß im Vordergrund steht, nicht denkbar. Deshalb war Ortsgruppenleiter Martin Plötz nicht besonders erbaut darüber, dass die Auflagen der Wasserschutzpolizei für das Donauschwimmen von Jahr zu Jahr strenger werden. Als echte Spaßbremse empfindet er beispielsweise die Tatsache, dass offiziell keine Schwimmhilfen mehr mitgeführt werden dürfen, die besonders den Kindern nützen. »Zu viele Auflagen verderben das Vergnügen«, findet Plötz. Zumal in den knapp 30 Jahren seit Bestehen der Traditionsveranstaltung noch nie ein negativer Vorfall verzeichnet worden sei. Angelockt von dem herrlichen Sonnenschein erwarteten viele Schaulustige, darunter auch Kreisgeschäftsführer Gerhard Gansl, die Donauschwimmerinnen und -schwimmer mit anerkennendem Applaus nach 4,7 Kilometern flussabwärts an der Wasserwachtstation, wo die Feuerwehrleute um 2.Kommandant Stephan Wagner Feldduschen aufgebaut hatten und ein heißer Tee die Ankömmlinge belebte. Langstreckenschwimmer Karl-Hans Graf hätte fast den Ausstieg verpasst, so wohl fühlte sich der 58-Jährige von der Wasserwacht Berg bei Nürnberg in der Donau. Der dichtende Lehrer durchquert in seiner Freizeit dänische Fjorde, das Glitzern des Wassers versetzt ihn immer wieder aufs Neue in Euphorie. Graf war noch nie in der Donau, aber bereits nach unglaublichen 30 Minuten am Ziel. Er erhielt später bei der Siegerehrung eine Urkunde für die weiteste Anreise, denn das Donauschwimmen hat keinen Wettbewerbscharakter. Auf dem Handrücken von Anton Gilch war die Startnummer 70 vom morgendlichen »Triathlon für Jedermann« in Triftern noch gut zu erkennen. Der Mettener stieg kurze Zeit später aus dem Fluss. »Das war wirklich super«, riefen die drei Waltendorferinnen Nadine, Julia und Christina übermütig und schüttelten im »Zielhafen« ausgelassen die Wassertropfen ab. Die Mädchen trafen kurz darauf ein und gehörten zu den 18 Schwimmern der Waltendorfer Wasserwacht, die einen Pokal für die teilnehmerstärkste Gruppe mit nach Hause nehmen konnten. Mit 16 Schwimmern und schwarzem Gummiboot landete die Wasserwacht Hengersberg auf dem zweiten Platz, gefolgt von 15 Osterhofener Wasserwachtlern, die mit vielen bunten Schwimmnudeln für lustige Farbtupfer auf dem Fluss sorgten. Pokale gab es auch für die älteste Teilnehmerin: Wie bereits im Vorjahr traute sich Erika Rothmayer (73) trotz niedriger Wassertemperatur in den Fluss und freute sich genauso über die Anerkennung wie der fünfjährige Daniel Schindlmeier als jüngster Schwimmer. Alle weiteren Teilnehmer erhielten Erinnerungsurkunden. Martin Plötz gratulierte und dankte den Sponsoren. »Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir noch so ein schönes Stück frei fließende Donau haben«, betonte 2.Bürgermeister Wolfgang Paukner in seinem Grußwort. Er dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten, und forderte zur Teilnahme im nächsten Jahr auf: »Das Wasser war zwar anfangs etwas frisch, aber es hat wirklich Spaß gemacht.«

Eine Riesengaudi: das 5. Sautrogrennen (Foto: Holler).

Eine Spitzengaudi war das 5. Sautrogrennen, zu dem sich 17 Teams mit kuriosen Phantasienamen angemeldet hatten. Christopher Helmbrecht moderierte den feucht-fröhlichen Wettbewerb am Sportbecken. Raphael Horndasch assistierte als Zeitnehmer und auch die Starthelfer am Beckenrand hatten mit dem Ausleeren der Tröge alle Hände voll zu tun. Kentern war genauso an der Tagesordnung wie grobe Kursabweichungen. Das Siegerteam Johannes Wittmann und Johannes Fritsch gewann schließlich mit etwas Glück und dem besten Paddelstil.

Nach dem verregneten Auftritt im letzten Jahr rockten »Sladek & Friends« zur Freude des Publikums erneut ohne Gage das Bad. Die Bandmitglieder lernten sich vor Jahren als Mitarbeiter des Deggendorfer Klinikums kennen und begeisterten mit professioneller Spielfreude und Musikalität: Katharina Plötz (Keybord), Ralf Sladek (Gitarre), Franz Falk (Gesang und Gitarre), Martin Krivzek (Schlagzeug) und Walter Muhr (Bass).

cho, Deggendorfer Zeitung, 16. Juni 2009
 
Freibadfest lockte Besucher in Scharen an
Mettener Wasserwacht bot viele Attraktionen - Donauschwimmen und Bandauftritt

Metten. (ga) Vorsitzender Martin Plötz strahlte genau so wie die Sommersonne am tiefblauen Himmel, als er am Samstagnachmittag im Beisein des BRK-Kreisgeschäftsführers Gerhard Gansl das Freibadfest in Metten eröffnete.

Zahlreiche Besucher kamen zum Mettener Freibadfest (Foto: Gansl).

Die Mettener, und wahrscheinlich bei der Beliebtheit des gepflegten Freibads nicht nur diese, waren schon am frühen Nachmittag in Scharen gekommen, um ihre Verbundenheit mit der höchst aktiven Wasserwacht zu zeigen. Jedenfalls waren sehr bald die Sitzplätze belegt. Die Besucher freuten sich nicht nur an der warmen Witterung, sondern auch an den kulinarischen Köstlichkeiten vom Grill, dem Bierfass, dem Kuchenblech und der Kaffeemaschine, die die Helfer in riesigem Umfang zu bieten hatten.

In voller Aktion: die Beach-Volleyballer (Foto: Gansl).

Den Kindern gefiel eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten bis hin zu einer großen Hüpfburg. Für die Sportler veranstaltete die Waserwacht ein Volleyball-Turnier. Und für die Gaudi sorgte das »Sautrog-Rennen«. Die jüngeren »Rennfahrer« waren dabei eindeutig im Vorteil, weil wegen ihres geringen Gewichts die »Boote« nicht so tief sanken und manche Schaukelbewegung locker wegsteckten. Die Erwachsenen kämpften dafür um so mehr mit den Tücken dieser eigenartigen Fahrzeuge, die manchen der zuweilen recht abenteuerlich gekleideten Paddler wie ein bockiger Gaul abwarfen und ins Wasser beförderten. Parallel zum Freibadfest veranstaltete die Wasserwacht ihr traditionelles Donauschwimmen, heuer zum 29. Mal. 109 Teilnehmer aller Altersgruppen, von Kindern bis zu Erwachsenen im höheren Alter waren am Start bei Kleinschwarzach/Sommersdorf. Alle Schwimmer wurden ganz bequem mit dem Bus dorthin gebracht, dann ging es die 4,7 Kilometer donauabwärts im Wasser zurück an die Anlegestelle nach Metten. Manche waren ganz professionell in Neopren-Anzügen und mit Flossen an den Füßen unterwegs, andere »hüllten sich« lediglich in Badehose oder Badeanzug. Sicher war, dass die tapferen Schwimmer mit heißem Tee und einer von der Feuerwehr unter Stefan Wagner aufgebauten Dusche empfangen wurden.

Donauschwimmen: Die letzten Meter nochmals volle Kraft voraus (Foto: Gansl).

Begleitet und gesichtert wurde der Konvoi auf der Donau von Booten der Wasserwacht Metten, den Nachbar-Wasserwachten und der Wasserschutzpolizei. Plötz konnte sich auf Grund der Sicherungsmaßnahmen an keinen einzigen gefährlichen Zwischenfall in den vergangenen Jahren erinnern.

Christina Faltl (v.l.), Julia Nippl und Nadine Petermüller (Foto: Gansl).

Die sportlichen Leistungen konnten sich sehen lassen. Es war zwar kein richtiger Wettbewerb ausgelobt, dennoch gab es einen, der als erster nach rund 35 Minuten aus dem Wasser kletterte: Karl-Hans Graf von der Wassrwacht Berg in der Nähe von Nürnberg, ein begeisterter Langtreckenschwimmer, der schon 58 Jahre alt, aber fit wie ein Turnschuh ist. Nur etwa 15 Minuten mehr benötigten drei 16 und 17 Jahre alte Mädchen, Christina Faltl, Julia Nippl und Nadine Petermüller, denen die Anstrengung nach ihrem Landgang ebenso wenig anzusehen war wie vorher Graf. Trotz dieser außergewöhnlichen Leistungen - als Gewinner durften sich alle fühlen, die der Kälte im Wasser, den Wellen und der Ermüdung getrotzt und das Ziel erreicht hatten.

Die Band »Sladek & Friends« in Aktion (Foto: Gansl).

Das Badfest klang diesmal mit einem musikalischen Zuckerl aus. Plötz war es gelungen, eine Rockband zu organisieren. »Sladek & Friends« lieferten den Beweis, dass sich medizinische Wissenschaft und Musik nicht ausschließen. Alle Mitglieder haben nämlich ihre beruflichen Wurzeln im Krankenaus. Da gibt es einen Gitarre spielenden Chefarzt der Anästhesie in Vilshofen, Ralph Sladek, als Namensgeber, eine Urologin vom Deggendorfer Klinikum am Keybord, und OP-Pfleger, Anästhesiepfleger und Intensivpfleger an Gitarre und Schlagzeug. Die Besucher riss die Musik der Gruppe vom Hocker. Die Band spielte keine überlaute Rockmusik, sondern melodiösen Rock gemischt mit Oldies, die sowohl der Jugend gefielen, als auch den etwas älteren Semestern. Lediglich die Lichtshow litt unter dem frühen Beginn und der jahreszeitlich bedingten Helligkeit und auch noch am späteren Abend. Aber summa summarum: Ein gelungener Festtag für die gesamte Wasserwacht Metten.

ga, Donau Anzeiger, 14. Juni 2009
 
Ausbildungsbereitschaft der Wasserwacht Metten Spitze
3150 Aus- und Fortbildungsstunden absolviert - Medizinische Ausbildung auf hohem Niveau

Metten. Über Lob von allen Seiten und Respekt für ihre Leistungsbilanz freuten sich die Mitglieder der Wasserwacht bei ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthof »Zum Kloster«. Gerhard Gansl, als neuer Kreisgeschäftsführer des BRK zum ersten Mal zu Gast b ei der Wasserwacht, war beeindruckt vom extrem hohen Ausbildungsstand der »äußerst starken Truppe«. Die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit bei Rettungseinsätzen sowie die bestens funktionierende Jugendarbeit hob Gansl besonders hervor: »Man sieht Kontinuität und staunt über die lange erfolgreiche Geschichte der Ortsgruppe.«

Jahreshauptversammlung 2009

Reinhard Leuschner, Leiter der Kreiswasserwacht, dankte für 20 Jahre hervorragende Zusammenarbeit und betonte, er habe sehr gute Kameraden in den Reihen der Ortsgruppe Metten. Sichtlich stolz auf die bestens ausgebildete und ausgerüstete Truppe hob auch Leuschner die Leistungsbereitschaft der größten und stärksten Ortsgruppe auf Landkreisebene hervor: »Ihr seid Leute, die für den Dienst am Nächsten wirklich etwas tun.« Es sei heutzutage nicht mehr leicht, Menschen zu finden, die sich derartig für das Gemeinwohl engagierten. Der Film über eine Eisrettung habe ihn noch zusätzlich von der Professionalität der Mettener überzeugt. Etwas Wehmut schwang ebenfalls mit in Leuschners Rede, denn die laufende Periode ist die letzte seiner Amtszeit als Kreisvorsitzender.

Ein Kompliment für die enorme Ausbildungsbereitschaft richtete Leuschner stellvertretend für alle jungen Wasserwachtler an die Adresse von Christopher Helmbrecht, der sich an sämtlichen Aus- und Fortbildungsveranstaltungen beteiligt hatte. Der Jahresbilanz des 1. Vorsitzenden Martin Plötz war zu entnehmen, dass die Ortsgruppe 2008 eine »gigantische und bisher noch nie da gewesene Zahl« von 3150 Ausbildungsstunden absolviert hatte. Neben Helmbrecht nahmen Helmut Pongratz, Tobias Vogl und Korbinian Hartl an einem Lehrgang zum Wasserretter teil. Liesa Hartl, frisch gebackene Jugendleiterin, machte den Bootsführerschein. Helmbrecht ließ sich in Methodik und Didaktik weiterbilden und lernte zusammen mit Hartl, Pongratz, Vogl, Tobias Zach und Thomas Plötz taktisches Führen sowie die Aufgaben eines Wachleiters kennen. Helmbrecht, Pongratz und Plötz ließen sich zudem zu Einsatzleitern der Schnellen Einsatz Gruppe (SEG) ausbilden. An einem Grundlehrgang für Rettungssanitäter auf Bezirksebene nahmen Steffi Gietl, Helmbrecht, Vogl und Zach teil. Die letzten drei besuchten darüber hinaus den Abschlusslehrgang. Kathrin Staudinger und Liesa Hartl wurden zu Führungskräften in der Jugendarbeit ausgebildet. Helmbrecht und Zach sind inzwischen Ausbilder für Erste Hilfe. »In unserer Ortsgruppe ist die medizinische Ausbildung inzwischen auf hohem Niveau«, betonte Vorsitzender Plötz stolz.

Von 302 Mitgliedern sind 100 unter 18 Jahren. Bedingt durch das schlechte Wetter an den Wochenenden wurden im Freibad deutlich weniger Wachstunden geleistet, insgesamt 1210. In 36 Fällen musste Erste Hilfe geleistet werden. Da sich im vergangenen Jahr an der Donau laut Plötz bereits sehr früh regelrechte Menschenmassen aufhielten, begann die Ortsgruppe schon am 17. Februar mit dem Wachdienst am Fluss und leistete dort 780 Wachstunden. Das Rettungsboot wurde am 23. Februar zu Wasser gelassen und war bis November fest in der Donau stationiert. Insgesamt 20-mal wurde das Rettungsschwimmabzeichen und 25-mal das Jugendschwimmabzeichen abgenommen. Von 60 Kindern, die sich am Schwimmkurs beteiligten, legten 50 das Seepferdchen ab.

Die vergangene Saison wurde mit einem Fackelschwimmen eröffnet. Eine Abordnung der Ortsgruppe beteiligte sich am traditionellen Karfreitagsschwimmen in der Plattlinger Isar. Man reiste nach Tegernsee zur Besichtigung des Rettungsboots Anton und nach Tulln zu einer Großübung. An der Donau wurde eine Funkübung mit Funkausleuchtung organisiert, die Fahrt des Kanu-Verbands sicherte die Ortsgruppe ebenfalls ab. Am Getriebe des Einsatzfahrzeugs entstand ein Schaden in Höhe von 4500 €.

Einen Überblick über die Einsätze und Übungen der vergangenen Saison gab Technischer Leiter Stefan Staudinger: Bei einem Verkehrsunfall in Kleinschwarzach übernahm die Ortsgruppe die Erstversorgung eines Joggers. Pfingsten kümmerte man sich um eine gekenterte Paddlerin und reanimierte eine bewusstlose Frau, die jedoch kurze Zeit darauf verstarb. Bei einer Vermisstensuche in Geiselhöring bargen die Mettener Taucher eine Frauenleiche und bei einem schweren Verkehrsunfall in der Nähe von Metten übernahmen die Wasserwachtler im letzten Sommer ebenso die Erstversorgung wie kurz darauf bei einem weiteren Unfall zwischen Metten und Finsing. Fortwährend für den Ernstfall trainiert wurde darüber hinaus bei acht weiteren Einsatz-, Abteilungs-, Tauch-, Wasserretter-, Nacht- oder Eisrettungsübungen in Metten und Umgebung. Kassier Andreas Müller legte die finanzielle Situation der Ortsgruppe offen. Er hoffe auf Traumwetter beim Badfest am 13. Juni, so Müller, da die Witterung den Erlös der letzten Feste arg geschmälert habe. Dank ging an den Förderverein der Wasserwacht, der 900 Euro für die Kasse spendiert hatte. »Man kann sich keinen besseren Kassier wünschen«, lobte Vorsitzender Plötz das seit Jahren beständige Engagement von Andreas Müller. Außerdem dankte Plötz der gesamten Vorstandschaft, dem Kreisverband und Busfahrer Reinhold Schwarzmüller für die gute Zusammenarbeit sowie dem Markt Metten für die Überlassung der Räumlichkeiten im Freibadgebäude. »Wir sind stolz darauf, eine bestens ausgebildete Wasserwacht vor Ort zu haben«, hob 2.Bürgermeister Wolfgang Paukner hervor und lobte die enorme Leistung im Jugendbereich: »Wir sind auf Euch angewiesen.« Im Hinblick auf die anstehenden Neuwahlen - die gesamte Führungsriege der Wasserwacht war erneut nominiert worden - unterstrich Paukner: »Man sieht, euer Verein ist intakt.«

Einstimmig für weitere vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden Ortsgruppenleiter Martin Plötz, Stellvertreter Michael Schwarzmüller, Technischer Leiter Stefan Staudinger, Stellvertreter Christopher Helmbrecht, Kassier Andreas Müller, Schriftführerin Maria Mühlbauer, Jugendleiterin Liesa Hartl, Stellvertreterin Kathrin Staudinger sowie als Beisitzer Hans Staudinger und Rudolf Ertl. Für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt wurde Dr. Katharina Plötz. Urkunden für 20 Dienstjahre gingen an Astrid Dankesreiter sowie an Michael Schwarzmüller und Andreas Müller für je 25 Dienstjahre. Franz Mader wurde für 30 Dienstjahre geehrt. Über die Wasserwacht-Medaille in Bronze freuten sich Heinz Berchtold, Petra Ertl, Josef Hartl, Josef Mader, Maria Mühlbauer, Andreas Schwarzmüller, Stefan Staudinger und Rainer Würzinger. Silber erhielt Evelyn Staudinger. Rudolf Ertl und Andreas Müller wurden mit der Gold ausgezeichnet.

cho, Deggendorfer Zeitung, 7. März 2009
 
Neue Leiter für die Wasserwacht-Jugend
Aufbau einer Naturschutzsparte und Freibadolympiade geplant - Gruppenraum zur Ausbildung gesucht

Metten. Unter anderem wegen der ansprechenden Bildpräsentation war die Jugendversammlung der Wasserwacht im Gasthof zum Kloster aufregend und interessant für die große Kinderschar aller Altersgruppen. Eine ganz besonders wichtige Funktion hatten allerdings die etwas Größeren: Nach vier Jahren stand die Neuwahl der Jugendleiter auf der Tagesordnung und alle Kinder ab zehn Jahren erhielten Stimmzettel, um schriftlich über die Nachfolge von Rudi Ertl und Evelyn Staudinger abzustimmen.

Jugendversammlung 2009

Das Ergebnis war eindeutig, denn die Nachfolgerinnen Liesa Hartl und Kathrin Staudinger sind beim Nachwuchs sehr beliebt. Sie organisierten bereits mehrere Freizeiten und wurden einstimmig in ihre neuen Ämter als Jugendleiterin und deren Stellvertreterin gewählt. Neben der Freude an der Jugendarbeit und der Verbundenheit mit der Wasserwacht haben die jungen Frauen noch mehr Gemeinsamkeiten: Beide sind 20 Jahre alt und arbeiten bei YIT (ehemals Stangl) in Fischerdorf. Liesa aus Wolfstein als Technische Zeichnerin, die Mettenerin Kathrin als Team-Assistentin. Beste Voraussetzungen für ein gelungenes Teamwork, denn beide wollen die anstehenden Aufgaben partnerschaftlich angehen. »Es freut uns, dass Ihr so sehr an uns glaubt«, dankten die frischgebackenen Jugendleiterinnen für ihre Wahl.

Der scheidende Jugendleiter Rudi Ertl hatte zuvor auch den Jugendleiter der Kreiswasserwacht, Fritz Apfelbeck, sowie Ortsgruppenleiter Martin Plötz zur Jugendversammlung begrüßt. Beide dankten Ertl für die hervorragende Jugendarbeit: »Es war immer recht viel los«, hob Plötz hervor. »Du hinterlässt eine gute Mannschaft, auf der deine Nachfolgerinnen aufbauen können.« Apfelbeck hob anerkennend hervor, dass die Mettener Ortsgruppe als einzige im Landkreis den Junior-Wasserretter eingeführt habe. Da die Jugendabteilung über gute Schwimmer verfüge, regte Apfelbeck außerdem an, künftig neben Plattling, Deggendorf und Osterhofen auch eine Mettener Mannschaft zur Teilnahme am Jugendwettbewerb auf Bezirksebene anzumelden. Im elypso könne auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig geübt werden. Plötz hakte nach und bat um regere Trainingsteilnahme der bis 16-Jährigen. Mit dem Interesse der Kleinen sei er dagegen sehr zufrieden. Derzeit sind hundert Kinder und Jugendliche bei der örtlichen Wasserwacht registriert.

Die stufenweise Ausbildung zum Junior Wasserretter und Junior Helfer wird in den Sommermonaten in drei und zur Winterszeit in zwei Trainingsgruppen durchgeführt. Mit der Bitte um Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Gruppenraum wandte sich Vorsitzender Plötz an den 2. Bürgermeister Wolfgang Paukner. Rainer Würzinger und Rudi Ertl sind maßgeblich für die Ausbildung und die Prüfungen verantwortlich. Das Schwimmtraining sowie gemeinsame Spiele finden unter Anleitung von Liesa Hartl und Kathrin Staudinger statt. Technik und Kondition trainieren Christopher Helmbrecht und Mike Schwarzmüller mit dem Nachwuchs. An der allgemeinen Schwimmfertigkeit feilen Martin Plötz und Evelyn Staudinger.

Neben den wöchentlichen Trainingsterminen standen im vergangenen Jahr ein Jugendzeltlager am Chiemsee, das Hüttenwochenende am Burgsteinhaus und eine Schlauchbootfahrt sowie der nur mäßig besuchte Tag der offenen Tür und eine Fahrt ins Regensburger Westbad auf dem Programm. Für das laufende Jahr versprach Liesa Hartl ebenfalls wieder viele spannende Ausflüge und Aktionen: Das Zeltlager am Chiemsee soll unter dem Motto »Indianer« stehen. Im Jugendhaus Krailing bei Viechtach wird heuer das Ausbildungswochenende durchgeführt. Neu aufbauen möchten die Jugendleiterinnen auch die Naturschutzsparte und als spezielle Attraktion zum Freibadfest mit Donauschwimmen am 13. Juni ist eine Olympiade geplant. Dank ging an den Markt Metten für die Trainingsbahn im Sportbecken. Um die Gruppenstunden wie geplant durchführen zu können, hofft die neue Jugendleiterin auf einen passenden Gruppenraum. Anna Ertl (11), Laura Plötz (13) und Jennifer Würzinger (9) absolvierten mit Erfolg den Junior-Wasserretter Stufe I. Johannes Fritsch (12) und Thomas Plötz (9) freuten sich als neue Junior-Helfer über schöne Urkunden. Da viele Veranstaltungstermine über das Internet bekannt gegeben werden, bat die Jugendleiterin um regelmäßige Besuche der Homepage www.wasserwacht-metten.de.

cho, Deggendorfer Zeitung, 5. März 2009
 
Kreiswasserwacht übt den Ernstfall

Am Sonntag trafen sich die Ortsgruppen Metten, Deggendorf, Plattling, Hengersberg und Osterhofen zu einer Übung am Hackerweiher. Dort konnte dank eisiger Temperaturen das Tauchen unter der Eisdecke geübt werden. Dies ist überaus wichtig, da es jedes Jahr Unfälle auf dem Eis gibt. Besonders Kinder unterschätzen oftmals beim Spielen die Tragkraft des Eises und brechen ein. Damit ein schnelles und sicheres Eingreifen der Wasserwacht möglich ist, müssen unter anderem solche Übungen von den Tauchern der Wasserwacht geübt werden. Somit ist ein reibungsloser Ablauf im Ernstfall gegeben, der dem Ertrinkenden das Leben retten kann.


Mit einer Säge wurden Löcher in die etwa 20cm dicke Eisschicht des Weihers geschnitten, damit die Taucher in das etwa drei Grad kalte Wasser hinabsteigen können. Jeweils zwei Taucher, sogenannte Buddy-Teams, machten sich nach einer Überprüfung der Ausrüstung mit ihren Nasstauchanzügen nun auf den Weg in das dunkle Blau. Sicher an einer Leine befestigt, gaben sie ihren Leinenführern das O.K. und verschwanden blubbernd im Loch. Nun hatte der Leinenführer die Aufgabe, die Taucher mit den vorher abgesprochenen Leinenzeichen zum anderen Loch in ca. 15m Entfernung zu dirigieren und auf eventuelle Gefahrensituationen zu reagieren. Nach zwölf Minuten hatten die Taucher ihr Ziel erreicht und stiegen zurück an die Oberfläche.

Diese Übung absolvierten nicht nur die erfahrenen Taucher, sondern auch drei Rettungstaucheranwärter, die aus der Ortsgruppe Metten kommen und sich mit diesem Tauchgang einen Schritt mehr für die Zulassung zur praktischen Prüfung qualifiziert haben. Die drei waren einstimmig der Meinung, dass sie jetzt das schwierigste erfolgreich hinter sich gebracht haben. Ein dickes Lob bekamen sie auch vom Ausbilder Christian Reisinger, der sie schon letztes Jahr durch die verschiedenen Ausbildungsabschnitte brachte und sehr zuversichtlich ist, was die Prüfung im Sommer am Steinberger See anbelangt.

Unter großem Staunen wurden die sieben Taucher von den anwesenden Wasserwachtlern und den zahlreichen Eissportlern, die sich mehr und mehr um die Eislöcher scharten, bei strahlendem Sonnenschein beobachtet. Zum Abschluss gab es für alle noch einen warmen Tee und die Tauchanwärter freuten sich schon auf die nächste Übung unterm Eis.
 
Fackelschwimmen zwischen Eisschollen

Metten. Ein echter Härtetest war das Anschwimmen am Dreikönigstag für neun Rettungstaucher der Wasserwacht in der eiskalten Donau, auf der bei 0,7 Grad Wassertemperatur bereits die ersten Eisschollen schwammen.
Das Antauchen und Angrillen des neuen Jahres ist Tradition bei der Ortsgruppe. Zum Anschwimmen mit Fackeln versammelte man sich heuer das vierte Mal in Folge am Donauufer. Bevor die mutigen Donauschwimmer Martin Plötz, Rudi Ertl, Mike Schwarzmüller, Stefan Staudinger, Rainer Würzinger, Korbinian Hartl, Tobias Vogl, Helmuth Pongratz und Raphael Horndasch ihre Neoprenanzüge überstreiften, versetzten sie sich in geselliger Runde bei hausgemachtem Punsch am knisternden Feuer vor der Wachstation mit flotten Sprüchen in Hochstimmung. Bei Einbruch der Dunkelheit gesellten sich einige Kinder dazu, die zuvor den verschneiten Donaudamm für fröhliche Rutschpartien genutzt hatten. Gemeinsam entzündete man in der Dämmerung die mitgebrachten Fackeln und marschierte bei klirrender Kälte einige hundert Meter flussaufwärts. Bootsführer Hans Staudinger hatte das kleine Rettungsboot klar gemacht und erwartete die Fackelschwimmer auf dem Wasser: »Falls es einem zu stracks werden sollte.« Die irrlichternden Fackeln auf dem dunklen Strom versetzten kurzfristig sogar einen kleinen Entenschwarm in Aufregung, der sich hinter einer Buhne zur Ruhe begeben hatte. Für Tobias Vogl war es das erste Anschwimmen im bitterkalten Fluss. Er befindet sich gerade in der Ausbildung zum Rettungstaucher. Über seinen neuen »halbtrockenen« rot-blauen Anzug hatte er mit Vorbedacht eine Eisweste gezogen: »Bei extremer Kälte zentralisiert der Körper sich selber und versorgt hauptsächlich die lebenswichtigen Organe im Körperkern mit warmem Blut«, erklärte der junge Mann die unterstützende Maßnahme. Augenzwinkernd verriet er noch einen Spezialtrick, um die rund eineinhalb Liter Eiswasser durch Zufuhr körpereigener Flüssigkeit etwas zu erwärmen, die beim Einstieg trotz dichter Doppelmanschetten an Armen und Beinen zwischen Haut und Anzug dringen. Für Tobias Vogl und Helmuth Pongratz hielt »Donaupfarrer« Rainer Würzinger noch eine besondere Überraschung bereit: Bevor beide Newcomer ans Ufer durften, wurden sie einmal kräftig untergetaucht und so in den Kreis der Rettungstaucher aufgenommen. Weil der Lanner-Wirt Ende Januar die Gastronomie an den Nagel hängt, verabredete man sich zum Ausklang des Fackelschwimmens schließlich noch ein letztes Mal in der warmen Wirtsstube.

cho, Deggendorfer Zeitung, 10. Januar 2008
 
[Das Jahr 2008 ...]

[Das Jahr 2007 ...]

[Das Jahr 2006 ...]

[Das Jahr 2005 ...]

[Das Jahr 2004 ...]
 

Vergessener Rucksack löst Großeinsatz aus


Metten. Die schlimmen Befürchtungen haben sich zum Glück nicht bewahrheitet: Ein herrenloser Rucksack mit Kleidungsstücken, abgelegt am teils zugefrorenen so genannten Klosterweiher, hat einen Großeinsatz von Samstagabend bis Sonntagvormittag ausgelöst. Insgesamt waren vier Feuerwehren und vier Wasserwachten mit acht Tauchern an den Weiher direkt neben der Straße nach Egg angerückt, um diesen abzusuchen. Gefunden wurde dabei im Wasser niemand. Der am Ufer herumliegende Rucksack war Spaziergängern komisch vorgekommen, die das am Samstag gegen 17.30 Uhr meldeten. Man musste vermuten, dass der Besitzer der Kleidungsstücke ins Eis eingebrochen war. Neben der Polizei und der FF Metten unter Kreisbrandmeister Stephan Wagner war auch die Mettener Wasserwacht mit Hans Staudinger von der Sondereinsatzgruppe sofort vor Ort. Die Feuerwehren Deggendorf, Berg und Egg kamen ebenfalls dazu. Auch ein so genannter Mantrailer-Hund wurde auf die Suche angesetzt. Der 200 mal 75 Meter große Weiher wurde ausgeleuchtet, das Eis aufgeschnitten. Für die Taucher allerdings ist ein nächtlicher Einsatz nicht nur sehr gefährlich, sie können auch im Dunkeln kaum etwas sehen.

Einsatz
Die Taucher der Wasserwachten suchten das nur drei Grad kalte Wasser komplett ab.


Darum rückten die Wasserwachtler aus Metten, Plattling, Osterhofen und Hengersberg, diesmal unter der Einsatzleitung von Rudi Ertl, am Sonntagfrüh erneut an. Ab 8 Uhr waren durchgehend jeweils vier Taucher im drei Grad kalten Wasser, vier weitere standen bereit, um sie abzulösen. Wie lange sie es jeweils mit ihren Trockenanzügen in der Kälte aushielten, war ihrem eigenen Ermessen überlassen. Schließlich konnten sie gegen 11 Uhr Entwarnung geben: Im Wasser waren keine Hinweise auf einen eingebrochenen Menschen zu finden. Der in diesem Bereich zuständige Förster geht laut Polizei davon aus, dass der Rucksack mit den Kleidungsstücken lediglich vergessen wurde. - kw

Deggendorfer Zeitung, 02.03.2015
 
Herrenloser Rucksack löst stundenlange Such-Aktion aus


Neujahrsempfang
In der Nacht hatten Feuerwehr und Wasserwacht das Eis aufgeschnitten, morgens ging der Einsatz weiter. - Fotos: Roland Binder

Metten. Große Aufregung an einem Weiher in Metten (Landkreis Deggendorf): Spaziergänger hatten am Samstagnachmittag am Ufer einen Rucksack sowie verschiedene Kleidungsstücke gefunden und die Polizei informiert. Rettungstaucher suchten daraufhin stundenlang das teilweise vereiste Gewässer ab, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Person eingebrochen war. Der Weiher liegt zwischen Metten und Egg und ist ca. 200 mal 75 Meter groß, wie die Deggendorfer Polizei am Sonntag berichtet. Einsatzkräfte der Feuerwehr Metten, der Wasserwachten Metten, Hengersberg, Plattling und Osterhofen waren ab 16 Uhr im Einsatz. Auch ein Matrailer-Hund unterstützt die Suchmaßnahmen. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde die Such-Aktion am Abend abgebrochen. Die Suche blieb erfolglos und laut Mitteilung des zuständigen Försters ist davon auszugehen, dass es sich lediglich um vergessene bzw. weggeworfene Gegenstände handelt.

Deggendorfer Zeitung, 01.03.2015
 
Notfall auf Kreuzfahrtschiff

Am Freitag, den 18.05.2012 wurde um 21.58 Uhr die Wasserwacht per Meldeampfänger alarmiert. Bereits nach 2:40 Minuten meldeten sich die Mettener einsatzbereit. Auf einem Kreuzfahrtschiff in Höhe Niederalteich wurde eine Person mit anaphylaktischem Schock gemeldet. Um 22:04 Uhr legte das Rettungsboot bereits ab und machte sich mit 5 Personen Besatzung auf den Weg nach Niederalteich. Hier wurde schließlich der Notarzt aufgenommen und zum Kreuzfahrtschiff befördert. Nach der Erstversorgung wurde der Patient auf das Rettungsboot übernommen und gemeinsam mit dem Notarzt ans Ufer transportiert. Hier wurde der Patient an einer geeigneten Stelle an das Rettungsdienstpersonal übergeben.
 
Kind verletzt sich auf Donauinsel

Die Rettungsleitstelle erhielt am Samstag, den 21.05.2011 die Meldung, dass ein Kind auf einer Donauinsel bei Deggendorf gestürzt sei. Die Insel sei vom Ufer aus zu Fuß zu erreichen. Nachdem das Rettungsdienstpersonal über unwegsames Gelände und über aufgeschüttete Granitblöcke die Insel erreichte, forderte es um ca. 18:30 Uhr die Wasserwacht zum Krankentransport mittels Rettungsboot an. Die Wasserwacht Metten traf ca. 10 Minuten später an der Insel ein und beförderte den Patienten und Sanitäter zum verabredeten linken Ufer und übergaben den Jungen an das Personal des Rettungswagens.
 
Mann droht von der Autobahnbrücke zu springen

Am Donnerstag, den 19.05.2011 wurde die Wasserwacht um ca. 22:40 Uhr alarmiert. Laut Meldung stand eine Person auf der Autobahnbrücke bei Deggenau und drohte zu springen. Bereits 15 Minuten später war das Mettener Rettungsboot als Erstes am Einsatzort. Fünf Boote der Kreiswaserwacht positionierten sich schließlich ca. 200 Meter flussabwärts, um den jungen Mann nicht zu irritieren und dennoch schnell eingreifen zu können. Nach ca. 2 Std. konnte die Polizei den Mann per Handy überreden, sein Vorhaben zu beenden und vom Pfeiler der Brücke zu steigen.
 
Leichenbergung bei Waltendorf

Am Ostersonntag, den 24.04.2011 wurde der Rettungsleitstelle um ca. 15:00 Uhr eine bewusstlose Person in der Donau bei Waltendorf gemeldet. Da die Rettungsstation Metten besetzt war, wurde das Boot zur Unterstützung der Kameraden aus Waltendorf und Bogen mitalarmiert. Wie sich herausstellte, wurde auf Höhe Lenzing eine leblose Person auf ein Leitwerk gespült. Bei der Leiche handelte es sich um eine seit Februar vermisste Person. Die Bergung wurde durch Einsatzkräfte aus Bogen und Waltendorf durchgeführt, so das Metten den Einsatz abbrechen konnte.
 
Bewusstlose Person auf Frachter

Am Samstag, den 24 Juli um ca. 08:34 Uhr wurde die Wasserwacht Metten per Meldeempfänger alarmiert. Laut Meldung befand sich bei Donaukilometer 2291 (2 km oberhalb der Wasserwachtstation) auf einem Güterschiff eine bewusstlose Person. Als Treffpunkt mit dem Landrettungsdienst wurde die Mettener Wachstation verabredet. Bereits wenige Minuten später, nachdem die Notärztin an der Station eingetroffen war, legte das Rettungsboot ab. Über Schifffunk konnte Kontakt mit dem Kapitän des Frachters hergestellt werden und es stellte sich heraus, dass sich das Schiff zwischenzeitlich 4 Kilometer weiter flussabwärts befand. Als um 08:50 Uhr die Wasserwacht den Frachter erreichte, hatte der Patient das Bewusstsein bereits wieder erlangt. Er wurde erstversorgt und in Deggendorf durch den Rettungsdienst ins Klinikum transportiert.
 
Vermisstensuche auf der Donau

Am Freitag, den 12.02.2010 wurde die Wasserwacht um ca. 14:20 Uhr über Meldeempfänger alarmiert. Ein Mann sei angeblich von der Deggendorfer Maximilianbrücke in die Donau gesprungen. Als Slippstelle für das kleine Aluboot wurde der Deggendorfer Campingplatz abgesprochen. Hier war jedoch das Einsatzfahrzueug der Feuerwehr an der vereisten Rampe gefährlich weit in die Donau gerutscht, so dass die Mettener die leichte Aluschale sicherheitshalber mit Muskelkraft zur Donau getragen und eingesetzt haben. Die Mettener stellten sofort einen Tauchtrupp bereit und begannen, mit dem Boot die Wasserfläche abzusuchen. Nach ca. ½ Std. wurde der Einsatz von der Polizei abgebrochen, da diese den Vermissten zu Hause angetroffen hatte. Neben der Mettener Wasserwacht waren an dem Einsatz die Feuerwehr Deggendorf und die Wasserwachten Osterhofen, Plattling und Deggendorf beteiligt.
 
Notfall auf Kreuzfahrtschiff

Am Freitag, den 02.10.2009 wurde die Kreiswasserwacht Deggendorf um ca. 22:06 Uhr per Meldeempfänger zu einem Einsatz an der Donau alarmiert. Auf einem Kreuzfahrtschiff, welches sich ungefähr auf Höhe der Isarmündung befand, war ein medizinischer Notfall eingetreten. Das Motorrettungsboot der Ortsgruppe Metten meldete sich bereits um 22:11 einsatzbereit. Über Schiffsfunk konnte mit dem Kapitän des Kreuzfahrtschiffes Kontakt aufgenommen und der genaue Standort ermittelt werden. Hierbei wurde auch das bevorstehende Anlegemanöver abgesprochen. Seit der Alarmierung waren weniger als 15 Minuten vergangen, als das Passagierschiff erreicht wurde. Nach der Erstversorgung wurde der aus Australien stammende Rentner sowie seine Frau auf das Rettungsboot übernommen und an den mit dem Rettungsdienst vereinbarten Treffpunkt am Ufer transportiert. Besonders gefreut haben sich die Mettener über das Lob der Schiffsbesatzung bezüglich der sehr schnellen und kompetenten Hilfe sowie über den von Herzen kommenden Dank des Rentnerehepaares.
 
Vermisstensuche in Otzing

Am Sonntag, den 02.08.2009 wurde die Kreiswasserwacht um 08:20 Uhr zu einer Vermisstensuche nach Otzing gerufen. Seit den frühen Morgenstunden war ein 72 jähriger Mann abgängig. Da am Ufer Schuhe des Rentners gefunden wurden, konnte in dem 25000 qm großen Weiher gezielt mit der Suche begonnen werden. Ungefähr 15 Meter vom Ufer entfernt entdeckte nach wenigen Minuten ein Taucher den Mann in ca. 2 Metern Wassertiefe. Nachdem der Notarzt den Tod festgestellt hatte, übernahm die Polizei die weiteren Ermittlungen. Am Einsatz waren die Wasserwachten Plattling, Osterhofen und Metten beteiligt.
 
Drei Jugendliche aus der Donau gerettet

Am Sonntag, den 26.07.2009 wurde ab Mittag Wachdienst an der Donaustation geleistet. Am Nachmittag sollte eine Bootsausbildung stattfinden. Da an der Station reger Wasserskibetrieb herrschte, entschloss man sich, die Übung etwas stromaufwärts zu verlegen, um das ausgewiesene Wassersportgebiet zu meiden. Der Wasserretter Rainer Würzinger blieb an der Station zurück, um diese weiter zu beaufsichtigen. Die Bootsmannschaft wollte soeben mit der Ausbildung beginnen, als sie von Würzinger über Funk zurückgerufen wurde, um einen Schwimmer auf der gegenüberliegenden Uferseite zu retten. Ein jugendlicher Schwimmer einer Jugendgruppe hatte sich zu weit in die Donau gewagt und schrie um Hilfe. Würzinger rannte sofort ans Ufer und forderte den Besitzer eines Schlauchbootes mit Außenbordmotor auf, ihn sofort zum Verunfallten zu befördern. Mittlerweilen wollte ein weiterer Jugendliche seinem Freund zu Hilfe eilen und geriet ebenfalls in Not. Würzinger sprang vom Boot ins Wasser und rettete beide in das Schlauchboot. Mittlerweile waren auch die restlichen Wasserwachtler zum Bootssteg zurückgekehrt, wo unverzüglich Sofortmaßnahmen eingeleitet wurden, bis der angeforderte Rettungswagen eintraf. Da sich der Erschöpfungszustand des zweiten Schwimmers ebenfalls nicht besserte, wurde auch für ihn ein Rettungswagen von der Leitstelle angefordert. Beide Schwimmer wurden in das Klinikum Deggendorf zur Beobachtung eingeliefert. Es dauerte nur ca. 30 Minuten, als dem Wachpersonal eine Gruppe von drei Schwimmern auffiel, die sich inmitten der Schifffahrtsstraße befand und anscheinend nicht bemerkte, dass sich stromabwärts ein Kreuzfahrtschiff gefährlich näherte. Über Schiffsfunk unterrichtete die Wasserwacht den Kapitän und machte die Schwimmer auf die Gefahrensituation aufmerksam. Während die beiden ufernahen Schwimmer noch rechtzeitig den Strand erreichen konnten musste der dritte junge Mann vom Rettungsboot aufgenommen werden, da dieser es aus eigener Kraft nicht mehr schaffte, sich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Alle drei Schwimmer, die der gleichen Jugendgruppe angehörten wie die beiden zuvor Geretteten, wurden zu ihrer Gruppe zurückgebracht. Sowohl die Jugendlichen als auch die Gruppenleiter, die alle nicht aus dem süddeutschen Raum kamen, wurden über die Gefahren und Verhaltensregeln an der Donau aufgeklärt.
 
Leichenbergung am Luberweiher

Deggendorf. Ein Mann aus dem Raum Passau wurde gestern Vormittag tot aus dem Luberweiher geborgen. Seit zwei Tagen galt er als vermisst. Ein Arbeiter des Raiffeisenkieswerks fand am Ufer des Luberweihers persönliche Sachen wie Rucksack, Hose, Uhr und Autoschlüssel, so dass die Polizeiinspektion von einem Badeunfall ausgeht. Sein Auto, einen Toyota, hatte er an der Scheibenstraße bei der Zufahrt zu dem Kieswerk abgestellt. Wie der stellvertretende Leiter der Verkehrspolizei, Gerhard Geiger, mitteilte, hatten bereits Arbeitskollegen der Natternberger Firma YIT den 53-jährigen Mann als vermisst gemeldet, da dieser nicht zur Arbeit erschienen ist. Am Mittwoch, zum Arbeitsschluss, hatte er angekündigt, noch zum Baden zu gehen. Die Feuerwehren Seebach und Deggendorf suchten das große Ufergebiet rund um den Badesee ab, während Taucher der BRK Wasserwachten Deggendorf, Metten, Osterhofen und Plattling vom Boot aus und unter Wasser suchten und den Mann nach rund zwei Stunden in etwa vier Meter Tiefe fanden. Auch ein Suchhund und ein Hubschrauber waren angefordert worden. Der Mann ist der zweite Ertrinkungstote dieses Sommers im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Niederbayern. - hg

hg, Deggendorfer Zeitung, 25. Juli 2009
 
Yacht läuft in der Donau auf Grund

Am Mittwoch, den 22.07.2009 wurde die Wasserwacht um ca. 17:30 Uhr über Meldeempfänger alarmiert. Eine 19 Meter lange Motoryacht war außerhalb der Schifffahrtsstraße in Höhe Halbmeile auf eine Buhne (Leitwerk) aufgefahren. Das Boot hatte Schieflage, die sich durch das eindringende Wasser stetig verstärkte. Im Motorraum drang an mehreren Stellen Wasser ein. Die Ortsgruppe Metten meldete sich bereits nach 2 Minuten einsatzbereit, nach 5 Minuten hatte das Motorrettungsboot abgelegt. Als Erstes setzten die Mettener einen Trupp Wasserretter auf dem Havaristen ab, der provisorisch die leckgeschlagenen Stellen abdichtete. Nach ca. 3 Stunden konnte der Wassereintritt soweit gesenkt werden, dass die von der Feuerwehr Deggendorf eingesetzten Pumpen den Wasserstand reduzieren konnten und das Boot sich stabilisierte. Ein weiterer Trupp Wasserretter sicherte die Unfallstelle, um ein sicheres Arbeiten der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Der auf der Yacht befindliche Jet-Ski wurde von der Wasserwacht gesichert und 4 km stromaufwärts nach Deggendorf in den Sportboothafen geschleppt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt nahm schließlich mit seinem Arbeitsschiff „Isar“ den Havaristen längsseits und schleppte diesen zum Deggendorfer Hafen. Hier hatten das THW und die Deggendorfer FW bereits das Gelände beleuchtet. Ein großer Autokran der Firma Saller beförderte schließlich die 25 Tonnen schwere Yacht ans Ufer. Erst jetzt wurde das ganze Ausmaß des Schadens sichtbar. Auf der linken Seite wurde der komplette Antrieb und Ruderanlage weggerissen und hinterließ mehrere große Risse im Rumpf. Auf der rechten Seite bohrten sich die Schraube und das Ruder in den Schiffskörper, so dass auch hier an mehreren Stellen Wasser eindringen konnte. Beim Kranen des Bootes wurden die Arbeiten wieder durch Wasserretter der OG Metten abgesichert. Der Einsatz endete schließlich gegen 23:30 Uhr. Die nagelneue luxuriös ausgestattete Motoryacht war in der Oberpfalz gebaut und in Deggendorf einem Kapitän übergeben worden, der den Auftrag hatte, das Boot zum Schiffseigner zu überführen.
 
Schlauchboot kentert in der Donau

Am Sonntag, den 05.07.2009 wurde die Wasserwacht gegen 19:30 Uhr alarmiert. Auf der Donau in Höhe Pleinting war ein Schlauchboot mit einer Boje kollidiert und gekentert. Während sich ein 45 jähriger Mann schwimmend ans Ufer retten konnte, wurde sein 50 jähriger Begleiter noch kurz an der Wasseroberfläche gesehen, bevor er in der starken Strömung versank. Zum Einsatz kamen die Kreiswasserwacht Deggendorf, die WW-OG Vilshofen, sowie die umliegenden Feuerwehren. Während die Boote eine Suchkette bildeten und die Wasserstraße systematisch kontrollierten, wurden die dicht bewachsenen Ufer sowie die Altwässer von Wasserrettern abgesucht. Obwohl der Einsatz erst in der Nacht abgebrochen wurde, konnte die vermisste Person nicht gefunden werden. Bei den Unfallopfern handelte es sich um Urlauber, die mehrere Tage die Donau befahren wollten, jedoch keine Schwimm- oder Rettungswesten trugen. Das Schlauchboot wurde von der OG Metten geborgen und in Vilshofen der Wasserschutzpolizei zur Beweissicherung übergeben. Die Bergung des Bootes gestaltete sich schwierig, da sich an der Boje ein Baum verhakt hatte, welcher durch die starke Strömung Treibgut anstaute, in das sich das Schlauchboot förmlich verkeilte. Mit insgesamt elf Einsatzkräften, zwei Motorbooten und einem Landtrupp war Metten die stärkste am Einsatz beteiligte WW-Ortsgruppe.
 
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